Werbung für Tempo-30-Zone in Ziegenhainer Innenstadt

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10 000 Fahrzeuge täglich: Eine Initiative will unter anderem Tempo 30 in der Festung.

Schwalmstadt. Bereits seit 2005 ist die Ortsdurchfahrt Ziegenhain keine Bundesstraße mehr, jetzt machen das Forum Ziegenhain, der Arbeitskreis Festung sowie Anwohner und Gastronomen Dampf für spürbare Entlastungen.

Auf Plakaten und Aufklebern wird für Tempo 30 in der Stadt geworben, der Schwerlast-Durchgangsverkehr soll raus.

Bernd Völker (Arbeitskreis Festung) schilderte im Gespräch mit der HNA, dass erste Zusicherungen zur Tempobegrenzung und für ein Verkehrskonzept von Bürgermeister Wilhelm Kröll bei seinem Amtsantritt vor 18 Jahren gegeben wurden. „Danach wurde alles immer wieder auf die lange Bank geschoben, wurden wir stets vertröstet“, sagte Völker. Die Festung sei durch die Straße zerteilt, Überwege seien dingend nötig. Eine Tempo-30-Regelung müsse laut Völker nicht zwingend eine Rechts-vor-links-Regelung bedeuten, Dr. Gerald Näser als künftiger Bürgermeister wolle Erkundigungen einholen.

Laut Inge Ruß-Aigner (Forum Ziegenhain) reichen drei Fußgängerüberwege nicht (Damm/Staatsbauamt/Wieder- holdstraße) nicht aus. Verkehrszählungen hätten eine tägliche Belastung von 10 000 Fahrzeugen ergeben, darunter 150 schwere Lkw. Der Durchgangsverkehr müsse raus auf die Umgehungsstraße, um die Lebensqualität zu verbessern. Die Kosten müssten nicht hoch sein, Radwege könnten in der Festungsstraße aufgemalt werden, Tempo-30-Schilder aufgestellt werden.

Logo der Initiative: Erhältlich als Poster und Aufkleber bei Peter Albert www.wt-albert.de

Mehr dazu in der gedruckten Ausgabe der HNA.

Von Anne Quehl

Quelle: HNA

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