Viehmarkt in Zierenberg: Erstmals zwei Sieger beim Spiel ohne Grenzen

Wassertransport mit Schikanen: Frank und Jörg Butterweck sowie Nathalie Grimm vom Team Förderverein Freibad. Fotos: zih

Zierenberg. Die Redensart, dass Schadenfreude die schönste Freude ist, traf am Samstagnachmittag beim „Spiel ohne Grenzen“ des Zierenberger Viehmarkts zu – sowohl bei den vielen Zuschauern wie auch in den Reihen der Spieler.

Denn auf die kleinen und großen Wettkämpfer warteten kreative, kniffelige und tückische Aufgaben, bei denen vor Lachen kein Auge trocken blieb und die Athleten oft klitschnass wurden. Obwohl die Himmelsschleusen geschlossen blieben, spielte nämlich das Element Wasser in verschiedenen Aufgaben die wichtigste Rolle.

Die aus den Alten Herren des TSV Zierenberg bestehende Jury hatte Schwerstarbeit zu leisten. Denn mit 28 angetretenen Mannschaften, überwiegend aus Vereinen aus der Kernstadt sowie den Stadtteilen, aber auch aus den Nachbargemeinden und der Zierenberger Partnerstadt Ichtershausen, gab es ein neues Rekordteilnehmerfeld. Auf zwölf Stationen mussten in jeweils zweieinhalb Minuten die Teams die Aufgaben lösen.

Im besonderen Publikumsinteresse natürlich wieder die randvoll mit Moorschlamm gefüllte Tonne, aus der farbige am Boden liegende Kugeln gefischt werden mussten. Feucht ging es auch beim Wassertransport zu. Entweder beim Lauf in einem luftgefüllten Reifenschlauch oder bei der Schwammkette, wo es galt, mit Wasser gefüllte Schwämme zu fangen und am Zielpunkt auszudrücken. Ebenfalls zu einer rutschigen Angelegenheit entwickelte sich der Flüssigkeitstransport mit Tischtennisschlägern oder auf überdimensionalen Skiern in einer gemeinsamen Sechsergruppe.

Erstmals in der Geschichte des Spiels ohne Grenzen gab es nicht nur einen, sondern zwei Sieger. Die Mannschaften der Fußballfrauen I des TSV Zierenberg sowie das BAD-Team landeten punktgleich auf Rang eins. Den dritten Platz sicherte sich die erste Garnitur der Leutzewärter Brüderschaft. (zih)

Quelle: HNA

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