Ursula Breul ist ab heute neue Pfarrerin für Wolfhagen und Leckringhausen

Mit Feuer und Flamme

Entspannung im Pfarrgarten: Krimi-Expertin Ursula Breul kennt alle sechs Allgäu-Krimis mit Kommissar Kluftinger. Foto: Ludger Verst

Wolfhagen. Die Wartezeit ist vorbei: Ursula Breul tritt heute als Nachfolgerin von Brigitte Engelhardt-Lenz die dritte Pfarrstelle Wolfhagen-Leckringhausen an. Schon im März hatten sich die Kirchenvorstände von Wolfhagen und Leckringhausen für Ursula Breul entschieden - nach einem Gottesdienst mit Vorstellungsgespräch im Gemeindezentrum.

Vor einer Woche nun ist die 35-jährige gebürtige Kasselerin in ihre neue Dienstwohnung im Schatten der Wolfhager Stadtkirche eingezogen. Die Umzugskisten sind zwar schon ausgepackt, aber es steht noch längst nicht alles an seinem Platz. „Aufbruchsstimmung“ nennt Ursula Breul denn auch ihre derzeitige Verfassung. Bis Mitte Juli war sie Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Obernburg-Itter in Vöhl.

„Freue mich auf Teamarbeit“

„Mich haben die Aufgaben einer Stadtgemeinde und die Arbeit in einem Team gereizt“, begründet die bisherige Einzelkämpferin in der Seelsorge ihren Ortswechsel.

Kindergottesdienste und Kinderbibeltage, Familiengottesdienste, Konfirmandenunterricht und der Weltgebetstag der Frauen sind nur einige der Arbeitsbereiche, die die Pfarrerin mit C-Prüfung in Orgel- und Chorleitung in Wolfhagen und Leckringhausen mit Leben erfüllen will.

„Ich bin neugierig auf die Menschen, die mich hier erwarten“, strahlt die junge Theologin, und holt einen Stadtplan von Wolfhagen aus ihrem Büro. „Dies ist der Bezirk, für den ich zuständig bin“, umkreist ihr Zeigefinger die westliche Altstadt, den Teichberg bis hinunter nach Leckringhausen. Es liegt Spannung, aber auch Freude in ihrer Stimme.

Echte Nähe zu den Menschen ist der Seelsorgerin wichtig. „Die persönliche Anwesenheit ist durch nichts zu ersetzen“, bringt Ursula Breul ihre Auffassung von Gemeindekommunikation auf den Punkt.

Seit ihrem Studiensemester in Bolivien hat sie einen ausgeprägten Sinn für Ökumene und einen engen Draht zur Fokolar-Bewegung, die sich weltweit für Einheit und Geschwisterlichkeit engagiert. „Im Evangelium gründet unser Miteinander und die Begeisterung für Jesus“, leuchten ihre Augen. Feuer und Flamme ist sie außerdem musikalisch als Fan der „Toten Hosen“ und der „Ärzte“.

Von Ludger Verst

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare