Feuer an der Forstmühle in Niedervorschütz

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Alle Feuer wurden gelöscht: Zu groß war die Gefahr, dass das Feuer auf benachbarte Bäume übergreifen könnte. Auch ein Gastank steht nicht weit von den Feuerstellen entfernt.

Niedervorschütz. Schon wieder mussten die Felsberger Feuerwehren ausrücken, weil Anwohner in Niedervorschütz ohne Genehmigung Baumschnitt auf ihrem Grundstück verbrannt hatten. Ein Mann hatte gleich drei Feuerstellen errichtet. Und das in der Nähe von hohen Bäumen und einem Gastank.

Die Wehren aus Niedervorschütz und der Kernstadt wurden am Dienstag gegen 18.40 Uhr alarmiert: Zeugen berichteten über starke Rauchentwicklung im Bereich der Forstmühle und dem angrenzenden Campingplatz.

Als die ersten Einsatzkräfte aus Niedervorschütz an der Forstmühle eintrafen, bot sich ihnen das gleiche Bild, was in den letzten vier Wochen schon mehrere Felsberger Wehren bei drei Alarmen erleben mussten. Bewohner hatten ohne Genehmigung auf ihrem Grundstück Baumschnitt verbrannt. Hätte diese Genehmigung, welche das Ordnungsamt ausstellt, vorgelegen und wären die darin genannten Bedingungen, wie Abstände zwischen Feuer und brennbaren Materialen eingehalten worden, wären die Feuerwehren auch nicht alarmiert worden.

Ein Mann hatte auf dem Grundstück seiner Lebenspartnerin drei größere Feuerstellen errichtet, auf dem Baumschnitt und Äste brannten. Hohe Bäume grenzten direkt an die Feuerstellen und auch ein Gastank war keine 20 Meter entfernt. Die Polizei veranlasste, dass die Feuerwehrleute alle drei Brandstellen ablöschten. Die Gefahr, dass auffrischender Wind die Flammen wieder anfachen könnte und das Feuer sich auf Bäume und angrenzende Gebäude ausbreiten könnte, war zu groß.

Der Mann sagte gegenüber Feuerwehr und Polizei, dass er in den letzten sechs Jahren immer wieder Baumschnitt und Äste verbrannt habe, ohne dass er eine Genehmigung eingeholt habe. Bisher wäre die Feuerwehr noch nie alarmiert worden. Auf ihn kommen eine Anzeige der Polizei und die Rechnung der Stadt Felsberg für den Einsatz der Feuerwehren zu.

Insgesamt waren 37 Feuerwehrleute unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Stefan Dippel mit fünf Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der Einsatz dauerte über eine Stunde. (zot)

Quelle: HNA

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