Feuerregen am Silbersee

Großübung mit 500 Einsatzkräften: Meteoriteneinschläge als Szenario

Es geht um viele Menschenleben: Von 25 Verletzten geht die Katastrophenschutzübung morgen in Frielendorf aus. Unser Archivbild zeigt eine Übung in Allendorf/Eder. Foto: Archiv

Frielendorf. Wenn am Samstag gegen 14 Uhr zahlreiche Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn im Bereich des Silbersees in Frielendorf unterwegs sind, brauchen sich die Menschen keine Sorgen zu machen, dass etwas Schlimmes passiert ist. Rund um den See findet eine groß angelegte Katastrophenschutzübung statt.

Wie Uwe Wunsch vom Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen (Fachbereich 37, Kreisverwaltung Schwalm-Eder) sagte, werden über 500 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst von Deutschem Roten Kreuz und Malteser Hilfsdienst, Technischem Hilfswerk mit über 100 Fahrzeugen an der Übung beteiligt sein.

Übungsszenario ist ein vorhergesagter Meteoritenregen. Im Bereich des Silbersees kommt es gegen 14 Uhr zeitversetzt zum Absturz von mehreren Meteoritenteilen. Dadurch werden ein Massenanfall von Verletzten, mehrere Gebäudebrände sowie zwei Waldbrände verursacht.

Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten, sind mehr als 40 geschminkte Verletztendarsteller mit dabei. 15 Pyrotechniker sorgen für Spezialeffekte und 20 Schiedsrichter bewerten und beurteilen die Arbeit der Einsatzkräfte.

Planung: Markus Schmerer stellte den Ablauf der Großübung im Kreishaus in Homberg detailliert vor. Foto: Zerhau

Weil zur Darstellung des Schadenereignisses reichlih Pyrotechnik eingesetzt wird, kommt es im gesamten Zeitraum der Übung zu Effekten in Form von Feuerbällen, Rauchsäulen sowie lauten Knallgeräuschen, die über viele Kilometer hör- und sichtbar sein werden.

Die Brand- und Katastrophenschutzbehörde bittet um Verständnis und lädt Zuschauer herzlich ein. Sie können dabei die Arbeit Ihrer Feuerwehren sowie vieler weiterer Rettungsorganisationen hautnah erleben.

Interessierte sollten sich gegen 14 Uhr im Ferienwohnpark am Silbersee einfinden. Fahrzeuge dürfen nur auf gekennzeichneten Parkflächen abgestellt werden, nicht auf Straßen und Wegen.

Die Übungsobjekte findet man vor Übungsbeginn durch die in der Nähe befindlichen Pyrotechniker und Übungsbeobachter, die durch beschriftete Warnwesten zu erkennen sind.

• Im Bereich rund um den Silbersee, sowie auf der B254 ist daher mit zum Teil erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare