Feuerteufel ist unterwegs: In Obergrenzebach brannte es zum fünften Mal

Obergrenzebach. Wieder hat es in Obergrenzebach gebrannt. In der Nacht zum Donnerstag ging ein Fachwerk-Bushäuschen in Flammen auf. Wieder war es vermutlich Brandstiftung. Die Polizei geht von einer Brandserie aus.

Mit dem Feuer an der Bushaltestelle setzt sich nach Angaben des Frielendorfer Gemeindebrandinspektors, Norbert Mühling, eine Brandserie fort, die  fast auf den Tag genau vor einem Jahr ihren Anfang nahm. Damals stand Baumaterial für Kanalarbeiten, das auf einer Wiese an der Schwarzenborner Straße gelagert war in Flammen. Auch im April war der Feuerteufel unterwegs: Die Sirenen heulten, weil aus einem Fenster eines leerstehenden Hauses in der Schwarzenbörner Straße die Flammen schlugen. Fast zeitgleich brannte es wieder auf dem Lagerplatz für Baumaterialien. Fortgesetzt wurde die Brandserie am 18. Juli, diesmal im Gerstenbergwegweg: Dort brannte ein Geräteschuppen Obergrenzebachs ehemaliges Backhaus. Und am 22. August stand Gerümpel in der Garage eines leerstehenden Hauses in der Schwarzenbörner Straße in Fammen.

Das Bushäuschen, ein aus Fachwerk gezimmerter Unterstand, brannte in der Nacht zum Donnerstag komplett nieder. Die Polizei schätzt den Schaden auf 10.000 Euro. Bei den Löscharbeiten waren Feuerwehreinsatzkräfte aus Obergrenzebach, Schönborn, Leimsfeld und Frielendorf mit 37 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Die Polizei geht in allen Fällen von Brandstiftung aus und sucht dringend nach Zeugen.

Hinweise an die Polizei in Homberg, Tel. 05681/7740 oder in Schwalmstadt, Tel. 06691/9430.

Quelle: HNA

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