Gasalarm im Wieragrund

Explosionsgefahr in Treysa: Im ehemaligen Tegut-Gebäude wurde an der Gasleitung gesägt

Treysa. Dem Wieragrund-Areal in Treysa drohte Montagmorgen für kurze Zeit eine Explosion. Unbekannte Täter hatten nach Angaben der Polizei in einem Heizungsraum des ehemaligen Tegut-Marktes eine Gasleitung angesägt.

Gasalarm in Treysa

Außerdem wurde offensichtlich versucht, im Bereich des Heizungsraums des leerstehenden Gebäudes Feuer zu legen. Bauarbeiter, die dort derzeit an den Arbeiten für das neue Wieragrund-Einkaufzentrum zu Gange sind, endeckten am Montag gegen neun Uhr eine offene Tür an dem leerstehenden Gebäude und stellten fest, dass Gasgeruch in der Luft lag.

aktualisiert um 15.38 Uhr

Sofort rückte neben dem örtlichen Gasversorger auch die Treysaer Feuerwehr aus. Nach 15 Minuten meldete Einsatzleiter Stefan Kürschner Entwarnung: Ein Mitarbeiter der Eon hatte die Gasleitung abgeklemmt, die Gefahr schien gebannt. Das ehemalige Tegut-Gebäude, das die Caravan Firma Dickhaut als Ausstellungsraum genutzt hatte, wurde gelüftet. Die Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, und 18 Einsatzkräften ausgerückt war, konnte wieder abrücken.

Nicht nur an der Gasleitung war am Wochenende manipuliert worden, nach Angaben der Polizei wurden auf dem Gelände am Wochenende außerdem120 Liter Diesel aus einer der Baumaschine gestohlen. Die Polizei ermittelt nun wegen Versuchs der Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Nach Angaben von Wieragrund-Investor Eberhard Unger sollen mit den Abrissarbeiten am ehemaligen Tegut-Markt einschließlich der anderen Dickhaut-Gebäude bis zum Wochenende begonnen werden. Voraussichtlich Ende März/Anfang April wird dort mit dem Bau des geplanten Aldi-Marktes begonnen werden.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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