Brandschützer halten fest zusammen

Feuerwehr Guxhagen feierte neues Fahrzeug mit einem Tag der offenen Tür

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Sie bekamen echte Verstärkung: Die Feuerwehr Guxhagen mit dem neuen Löschfahrzeug "Florian Guxhagen 5/43", das am Samstag beim Tag der offenen Tür übergeben wurde

Guxhagen. Brandschutz ist in Guxhagen keine Frage des Alters. 52 Männer und Frauen, 18 junge "Firebusters" und zwölf Feuerwehrzwerge im Alter von sechs bis zehn Jahren machen dort die Freiwillige Feuerwehr aus. Die feierte am Samstag mit Familien, Freunden und Einwohnern einen Tag der offenen Tür.

Am Gerätehaus stand eine Löschvorführung der Feuerwehrmänner und -frauen im Mittelpunkt, es gab Essen und Getränke, eine Hüpfburg, einen Minilöschzug und Kinderschminken. Auch die Feuerwehrkollegen aus Melsungen waren gekommen und hatten ihre Drehleiter zur Ansicht mitgebracht.

Die Besucher konnten die insgesamt fünf Fahrzeuge der Feuerwehr Guxhagen besichtigen, darunter auch der neue Löschzug LF10 mit dem Rufnamen "Florian Guxhagen 5/43". Der war am Vormittag übergeben und von Bürgermeister Edgar Slawik offiziell in Betrieb genommen worden.

Das neue Einsatzfahrzeug ist mit einem größeren Wassertank, einem Stromerzeuger und einem Lichtmasten ausgestattet und wird künftig bei Bränden, allgemeinen Hilfeleistungen und im Katastrophenschutz eingesetzt.

"Wir haben ein Ringtauschverfahren", erklärte Gemeindebrandinspektor Markus Brandenstein. In Albshausen sei bei einem Einsatz ein Fahrzeug ausgefallen, so dass ein Ersatz aus einem anderen Gemeindeteil nachrücken musste. Das neue Fahrzeug soll den Fuhrpark bereichern. Dessen Übergabe haben die Brandschützer mit einem Tag der offenen Tür verbunden, bei dem die Guxhagener sich ein eigenes Bild von der Leistungsfähigkeit der Wehr machen konnten.

Die Einsatzkräfte demonstrierten zur Unterhaltung ihr Können an einem brennenden Auto. Für die Einsatzkräfte der Wehr ist das kein ungewöhnlicher Einsatz.

Denn bei den rund 60 Notfällen, zu denen die Feuerwehr Guxhagen im vergangenen Jahr ausrückte, war das ganze Spektrum an Einsatzmöglichkeiten dabei: von brennenden Gebäudebränden bis hin zu Unfällen auf der Autobahn.

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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