Besucherresonanz in der Fritzlarer Stadthalle wieder besser als in den Vorjahren

Der Feuerwehrball lebt

Souverän trotz Problemen mit der Musik: Die Seniorengarde der Närrischen 11 zeigte beim Feuerwehrball in Fritzlar eine moderne Variante des Radetzky-Marsches. Zuvor hatte es eine Zwangspause gegeben, weil die CD streikte. Fotos: Büchling

Fritzlar. Der Feuerwehrball war die erste Gala des Jahres in der Stadthalle in Fritzlar. Da die Veranstalter in den vergangenen Jahren mit der Resonanz nicht zufrieden waren, war sogar darüber nachgedacht worden, die Traditionsveranstaltung nicht mehr anzubieten.

Doch in diesem Jahr kam es dann ganz anders. Es sei einfach phantastisch gelaufen, sagte der Feuerwehrvereins-Vorsitzende Wolfgang Kautz strahlend. Bereits im Vorverkauf seien mehr als 350 Karten weggegangen.

Alle drei in Fritzlar ansässigen Karnevalsvereine leisteten ihren Beitrag, damit der Abend unterhaltsam und bunt wurde. Vom TuS Fritzlar war die Jugendgruppe „StaLa (Standard und Latein) Dance Group“ gekommen, dazu die älteren Tänzerinnen und Tänzer. Sie alle zeigten, was sie bei ihrer Trainerin Andrea Tisiotti gelernt haben.

Mit einem Potpourri aus Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen machten sie schon Werbung für ihre Jubiläumsveranstaltung, die für den 22. November dieses Jahres in der Stadthalle geplant ist.

Wie professionell die Tänzerinnen der Närrischen Elf mit Musikpannen umgehen, bewiesen sie, als die CD ihren Dienst versagte und der Radetzky-Marsch ins Stocken geriet, den sie dann nach einer technischen Pause souverän im Militär-Look präsentierten.

Zu den Klängen der Show-Band Hokus-Pokus war die Tanzfläche den ganzen Abend mit tanzhungrigen Gästen gefüllt. Zu den fleißigen Tänzern zählte auch Bürgermeister Hartmut Spogat mit Ehefrau Ilona.

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Er sei sehr erfreut über den guten Besuch des Feuerwehrballes, sagte der Bürgermeister. Das sei eine Bestätigung für die Arbeit der Feuerwehr, die durch solch eine Veranstaltung die Anerkennung für ihre vorbildliche Arbeit erhalte. „Die Feuerwehr ist ja mittlerweile Mädchen für alles“, sagte der Bürgermeister anerkennend.

Flotte Bedienungen, eine vorbildliche Thekenmannschaft, heiße Gulaschsuppe und Kochwurst sowie belegte Brötchen und eine gute Tanzkapelle – es war ein schöner Ballabend in Fritzlar.

Von Peter Büchling

Quelle: HNA

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