Brandschützer rücken künftig auch ins Gewerbegebiet Ostheim aus

Feuerwehren ziehen um

Freuen sich über den neuen Stützpunkt: Angehörige der Feuerwehr Beiseförth/Malsfeld mit Bürgermeister Herbert Vaupel. Hinten der neue Gerätewagen Logistik. Fotos: Schaake

Malsfeld. Freiwillige Feuerwehr Beiseförth/Malsfeld – so heißt seit Jahresbeginn der Zusammenschluss der Ortswehren, die in einen neuen Stützpunkt am Malsfelder Strauchgraben einziehen. Von dort aus werden sie zu Einsätzen nach Malsfeld, Beiseförth und ins Gewerbegebiet Ostheim ausrücken.

Der neue Standort hat laut Bürgermeister Herbert Vaupel viele Vorteile. So sei tagsüber mehr Personal verfügbar. Die Wehr habe 48 Aktive. Im Ernstfall könnten tagsüber 30 Aktive ausrücken, erklärte Vizewehrführer Uwe Deist.

1,9 Millionen Euro investiert die Gemeinde in den Brandschutz. Das Ziel: Künftig sollen vom neuen Standort aus der Autobahnzubringer, das Gewerbegebiet Ostheim, die Bundesstraße 83 und die Ortslagen Malsfeld und Beiseförth innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Zehn-Minuten-Hilfsfrist gut zu erreichen sein.

Noch aus der Zeit vor der Gebietsreform stammt das alte Feuerwehrhaus in der Malsfelder Ortsmitte. Es war schon lange viel zu klein. Beim Aus- und Einfahren mussten beim Löschfahrzeug LF 8/6 beide Außenspiegel eingeklappt werden. Nach neuen Richtlinien des Landes sind laut Vaupel die Standards erhöht worden. Die Folge: Die Ausstattung gilt als unzureichend. Für 75 000 Euro sei nun beispielsweise ein neuer Gerätewagen Logistik angeschafft worden. Ein ebenfalls vorgeschriebenes Löschfahrzeug LF 20/16 soll im Jahr 2016 geliefert werden. Es werde etwa 300 000 Euro kosten.

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Die neue Unterkunft der Feuerwehr Beiseförth/Malsfeld entspricht laut Bürgermeister Herbert Vaupel den aktuellen Vorschriften: „Wir haben jetzt gute Arbeitsbedingungen für die Feuerwehrleute, denen ich auch für die Eigenleistung danke.“ Das neue Gebäude hat unter anderem fünf Garagen, ein Lager, einen Sozialtrakt, einen Schulungs-, Besprechungs- und Bereitschaftsraum. Die Investition von 1,9 Millionen Euro sei für die Gemeinde Malsfeld kein Pappenstiel, aber eine gute Investition in die Sicherheit. Vom Land Hessen und dem Zweckverband Gewerbegebiet Ostheim gebe es Zuschüsse in Höhe von 595 000 Euro. Im Ernstfall muss die Wehr Beiseförth/Malsfeld auch nach Ostheim ausrücken. Sie wird aber – wie bei allen anderen Einsätzen – von den anderen Wehren der Ortsteile unterstützt. (m.s.)

Von Manfred Schaake

Quelle: HNA

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