Feuerwehrübung: Flammen waren sehr real

Da ist Eile geboten: Bei einer Übung der Homberger Feuerwehr brannte ein Auto lichterloh. Foto: Zerhau

Homberg. Sirenenalarm schreckte am Samstagmittag die Einwohner von Homberg auf. Statt per Funkmelder wurden die Männer und Frauen der Einsatzabteilung deutlich hörbar zu einer Übung gerufen, die noch dazu unmittelbar auf der Drehscheibe, dem Verkehrsknotenpunkt der Stadt, stattfand.

Zahlreiche Zuschauer hatten sich schon an der Übungseinsatzstelle in Position gebracht, um alles überblicken zu können.

Die Feuerwehr Besse stellte eine Fahrzeugkarosserie zur Verfügung, mit der ein Autobrand sehr realitätsnah dargestellt werden kann. So schlugen denn auch tatsächlich Flammen aus dem Autowrack. Gesteuert wird das flammende Inferno über Gasleitungen aus Propangasflaschen.

Darüber hinaus war ein zweites Schrottauto in Stellung gebracht worden für die Übung, bei der ein eingeklemmter Mensch gerettet werden sollte.

Mit Blaulicht und Martinshorn rückten zuerst Notarzt und Rettungswagen an, darauf folgten die Leute von der Feuerwehr.

Schnell hatte sich der Einsatzleiter einen Überblick verschafft und die Mannschaft zum Einsatz eingeteilt. Während das brennende Auto abgelöscht wurde, kümmerte sich der Rettungsdienst um den eingeklemmten Fahrer. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde das Dach des Fahrzeugs entfernt, um den Verletzten schonend retten zu können.

Bereits nach 20 Minuten erklärte Einsatzleiter und Wehrführer Dirk Vogel die Übung für beendet. Sie war der Auftakt für einen Tag der offenen Tür am gestrigen Sonntag.

Da gab es weitere Einsatzübungen, Feuerwehrfahrzeuge konnten besichtigt werden und die neue Drehleiter wurde offiziell übergeben. (zzp)

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Quelle: HNA

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