38 Filchner-Schüler erlebten emotionale Momente in Partnerstadt Tergnier

Zu Besuch in Frankreich: Die Gruppe aus 38 Schülern, sechs Lehrern und sechs Offiziellen der Stadt Wolfhagen war zum Gedenken anlässlich des Beginns des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren am Schlachtfeld von Verdun. Foto: Bülau

Tergnier/Wolfhagen. Zu einer Gedenk- und Begegnungsfahrt anlässlich des Ersten Weltkriegs der vor 100 Jahren begann, waren 38 Schüler, sechs Lehrer, Vertreter von Stadt und Kirche zu Besuch in Frankreich.

Die 16- bis 18-jährigen Schüler sollten dabei einerseits die Geschichte aufarbeiteten, aber auch die Begegnung mit französischen Schülern und Menschen aus der Kriegszeit miterleben.

Erste Station für die Gruppe war das Schlachtfeld von Verdun, das heute ein Friedhof für die gefallenen Franzosen dieses Krieges ist. Auf diesem historischen Kriegsschauplatz lieferten sich Deutsche und Franzosen einen der grausamsten Kämpfe dieses Krieges. „Die Schüler waren sehr beeindruckt und es ist etwas anderes, so etwas wirklich zu sehen, als nur davon zu lesen“, sagt Katrin Bergmann, Lehrerin der Wilhelm-Filchner-Schule, zur Wichtigkeit des Besuchs.

Am zweiten Tag des Aufenthalts ging es für die deutschen Gäste dann in die Partnerstadt Tergnier. Ein Großteil der Schüler die an der Fahrt teilnahmen, war vor einigen Jahren auch am Austausch beteiligt, der jedes Jahr zwischen der deutschen Schule und dem französischen College Curie stattfindet. Dort wurde unter anderem am Rathaus ein Kranz zum Gedenken an die Opfer des Krieges niedergelegt und einige Schüler stellten mitgebrachte Kerzen an das Mahnmal. Eine Geste, die den Bürgermeister von Tergnier, Christian Crohem, sehr bewegte.

Am Nachmittag stand unter anderem noch der Besuch eines Theaterstücks auf dem Programm, das von französischen Schülern vorbereitet wurde. Abends spielten gemischte Mannschaften ein kleines Fußballturnier aus, an dem auch Bürgermeister Schaake teilnahm.

Fahrt der Wilhelm-Filchner-Schule von Wolfhagen nach Tergnier

Insgesamt ist der Besuch der Wolfhager in Tergnier nicht nur eine gelungene Außendarstellung für die Stadt, auch für die Schüler war es eine interessante Fahrt und einige konnten sogar noch frisch geknüpfte Freundschaften des Schüleraustauschs in Frankreich pflegen.

Von Maximilian Bülau

Quelle: HNA

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