Polizei warnt vor Gefahren

Mann fand Panzerfaust-Granate und brachte sie zur Polizeistation

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So sah das Fundstück aus: In einem Straßengraben hatte die etwa 50 Zentimeter lange Panzerfaust-Granate gelegen. Ob sie scharf ist oder es sich um Übungsmunition handelt, sei nicht klar erkennbar, warnt die Polizei.

Homberg. Mit einem brisanten Fund betrat am vergangenen Wochenende ein Mann die Polizeistation in Homberg. Er hatte eine etwa 50 Zentimeter lange Panzerfaustgranate dabei, die nach seinen Angaben bei der Aktion Sauberes Hessen in einem Straßengraben gefunden worden war.

Diesen Vorfall nimmt die Polizei zum Anlass, um vor solchem Handeln dringend zu warnen. Es bestehe Lebensgefahr, heißt es in der Pressemitteilung.

An Ort und Stelle lassen

Granaten oder vergleichbare explosionsgefährliche Gegenstände seien bei Auffinden an Ort und Stelle zu belassen, schreiben die Beamten. Grundsätzlich gilt weiter:

• Solche Gegenstände nicht berühren!

• Nicht anfassen! Nicht bewegen! Nicht anheben!

• Nichts auf den Gegenstand legen oder werfen! Nicht transportieren.

• Fundort und Gefahrenbereich sofort durch weiträumiges Absperren sichern und Gefahrenbereich verlassen.

Aktualisiert um 14.25 Uhr

• Unverzüglich die Polizei verständigen.

Im aktuellen Fall war die Sache gut ausgegangen. Die Granate wurde zunächst außerhalb des Polizeigebäudes auf einer Rasenfläche des Polizeigeländes abgelegt.

In der weiteren Folge stellte ein Sprengstoffspezialist des Hessischen Landeskriminalamtes fest, dass es sich um eine Übungsgranate handelte.

Doch auch bei Fund-Granaten, die vermeintlich als Übungsmunition angesehen werden, müssen dieselben Vorsichtsmaßnahmen gelten. Man könne letztlich nie sicher sein. Übungsmunition könne auch umgebaut worden sein, warnt die Polizei. Wie die Granate in den Graben gelang sei, wisse man nicht. (ula)

Quelle: HNA

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