Firma für Gebäudesanierung braucht Platz

Im Frielendorfer Gewerbegebiet beginnt Neubau für Geschäftsgebäude

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Baubeginn steht kurz bevor: Der Vernaer Gebäudesanierer Remax errichtet im Frielendorfer Gewerbegebiet Hollenbach eine Halle und ein zweistöckiges Bürogebäude. 

Frielendorf. Es tut sich etwas: In dieser Woche fällt im Frielendorfer Gewerbegebiet Hollenbach der Startschuss für den Neubau eines Geschäfts- und Betriebsgebäude der Firma Remax.

Das Unternehmen ist derzeit noch in Verna ansässig. Der Betrieb der Bautechniker und Zwillinge Frank und Michael Wiegand ist spezialisiert auf Gebäudesanierung insbesondere nach Schadensfällen.

Das Gewerbegebiet

Im Gewerbegebiet Hollenbach stehen insgesamt 50.000 Quadratmeter gewerbliche Bauflächen zur Verfügung, die in mehreren Bauabschnitten erschlossen werden. Der Verkaufspreis beträgt laut Internetseite der Gemeinde Frielendorf 12,50 Euro pro Quadratmeter. Nach Angaben der Gemeinde liegt das Areal wie der gesamte Schwalm-Eder-Kreis in einem förderfähigen Gebiet (GA-Gebiet). Derzeit sind im Gewerbegebiet drei Betriebe ansässig, so Bürgermeister Thorsten Vaupel. Mit der Firma Remax kommt der vierte dazu. Zurzeit nutzt die Firma Heidelmann die ehemalige Produktionsstätte der Fa. Hoco (Haas Fertigbau GmbH). Gescheitert war vor sechs Jahren die Errichtung eines Solarparks.

Die Planungen

Laut Geschäftsführer Frank Wiegand soll noch in diesem Jahr auf einem 7100 Quadratmeter großen Areal eine Halle entstehen. Die Halle ist über fünf Tore für die Firmenfahrzeuge durchfahrbar. Im Inneren können die Fahrzeuge zum Beispiel mit Material beladen werden. Bis zum nächsten Frühsommer soll auch das sich anschließende zweistöckige Bürogebäude fertig sein. Die Kosten benennt Wiegand als im oberen sechsstelligen Bereich.

Das Unternehmen

Die Firma Remax zeichnet eine Erfolgsgeschichte. Sie wurde mit Unterstützung des Virtuellen Gründerzentrums im Jahr 2009 von den Zwillingsbrüdern Frank und Michael Wiegand gegründet. Firmensitz ist derzeit noch der elterliche Hof in Verna. Der platzt für das boomende Unternehmen inzwischen aus allen Nähten. Was als Zwei-Mann-Betrieb startete, ist inzwischen eine Firma, die 50 Menschen beschäftigt – darunter vier Auszubildende, ab Sommer fünf. Der fünfte ist ein aus dem Mittleren Osten geflüchteter junger Mann.

Bauen neu: Die Bautechniker und Zwillinge Michael (rechts) und Frank Wiegand mit ihrer Firma Remax. Foto: Wiegand

Die Berufsbilder der Firma Remax liegen überwiegend im handwerklichen Bereich und reichen vom Maurer über den Schreiner bis hin zum Fliesenleger. „Wir machen das meiste selbst und beschäftigen nur selten Subunternehmer“, sagt Wiegand. Die Bauexperten sind in den weit über die Region verbreiteten Firmenwagen mit dem Remax-Schriftzug unterwegs. Der Fuhrpark ist inzwischen auf über 30 Fahrzeuge angewachsen. In Gießen betreibt Remax eine Niederlassung, sodass das Einzugsgebiet von Nord- bis Mittelhessen reicht.

Remax ist in der Tat ein Familienunternehmen. Neben den Zwillingsbrüdern (49) arbeiten auch deren Frauen mit. Mit der Tochter von Frank Wiegand und deren Mann ist bereits die nächste Generation vertreten.

Quelle: HNA

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