Drei Tage wird im Homberger Stadtteil gefeiert

800 Jahre Waßmuthshausen: Flaniermeile zum Fest

Wassmuthshausen. „Das Schlimmste, was uns passieren kann, sind drei Regentage. Alles andere haben wir selbst in der Hand, das lässt sich meistern.“ Mit dieser Einstellung verleiht Ortsvorsteher Konrad Vollmer jener Tatkraft Ausdruck, mit der die gesamte Einwohnerschaft des Homberger Stadtteils Waßmuthshausen am kommenden Wochenende ein besonderes Fest auf die Beine stellt.

Von Freitag, 23. bis Sonntag, 25. August, werden die Waßmuthshäuser das 800-jährige Bestehen ihres Ortes feiern.

Die Vorbereitungen dazu laufen seit mehr als einem Jahr auf Hochtouren. Dem harten Kern des Organisationsteams um Konrad Vollmer, Heike Kühne sowie Thomas Kessler und Otmar Kramer standen im Vorfeld viele Ideengeber und tatkräftige Unterstützer zur Seite, die den Jahrhundert-Geburtstag in diversen Arbeitsgruppen vorbereiteten.

Ortschronik und Ausstellung

Eine besondere Herausforderung neben der von Frank Engelbrecht und Uwe Kramer eigens erstellten Ortschronik, der Ausstellung historischer Feuerwehrutensilien, der Verköstigung der Gäste mit Leckereien aus dem nach zehn Jahren frisch renovierten und reaktivierten Backhaus und des vielfältigen Unterhaltungsprogramms für Jung und Alt waren die organisatorischen Vorbereitungen der Feststraße. An zwei Tagen nämlich verwandelt sich die Waßmuthshäuser Straße „Zum Toracker“ in eine außergewöhnliche Flaniermeile mit zahlreichen Ständen, Ausstellungen, Vorführungen und Aktionen. So wird im nach jahrzehntenlangen Dornröschenschlaf frisch gewienerten Saal der ehemaligen Gaststätte Wicke die Geschichte des Ortes anhand einer Ausstellung alter Fotos sowie historischer Exponate vom Bügeleisen bis zum Waschbrett wieder lebendig: Ein Schlafgemach, eine gut bestückte Küche, Leinen und Schwälmer Stickerei sowie die typische Wohnzimmer-Kaffeetafel von anno dazumal sorgen für vielfältige historische Hingucker.

Das gilt auch für diverse Landmaschinen früherer Zeiten, die auf einem Feld im Ernteeinsatz zu sehen sein werden. Eine Traktorenausstellung sowie PKW- und Motorrad-Oldtimer geben sich in einem Fuhrpark von anno dazumal ein Stelldichein. Daneben sorgen Präsentationen alter Handwerks- und Brauchtumskünste sowie moderner Kunsthandwerke und aktueller technischer Errungenschaften für ein reizvolles Jubiläums-Kontrastprogramm zwischen Historie und Gegenwart.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

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