Enduro-Fahrer testeten am Wochenende die Strecke am Bodenrain

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Anspruchsvolle Rennstrecke: Am Sonntag maßen sich beim Drei-Stunden-Rennen an der Rennstrecke am Bodenrain 49 Enduro-Fahrer aus ganz Deutschland.

Schrecksbach. Lauter Motorenlärm, jede Menge Schlamm und schmuddeliges Regenwetter - am Sonntag wurde es auf der bekannten Motocross-Rennstrecke „Rund am Bodenrain“ in Schrecksbach mal wieder richtig dreckig und laut.

Zwei Drei-Stunden Rennen, bestehend aus Einzel- und Staffelrennen, standen für den Sonntagmorgen und den Nachmittag auf dem Programm.

Spektakulär ging es gleich beim sogenannten Le-Mans-Start beim Einzelrennen zu: 49 Teilnehmer mussten gleichzeitig nach dem Startsignal zu ihren Maschinen laufen, aufspringen und starten. Erst dann ging es für die Teilnehmer des Einzelrennens auf den dreistündigen Rundkurs, auf dem Hindernisse wie Baumstämme, diverse Hügel zum Springen und viel Schlamm warteten.

„Derjenige, der nach den drei Stunden die meisten Runden gefahren hat, gewinnt“, erklärte der Schrecksbacher Matthias Schmidt vom MCS Schrecksbach. Jeder Fahrer bekam dabei vor dem Start einen Transponder angelegt, mit dem die Runden gemessen werden konnten. Oben am Turm angelangt, mussten die Fahrer ihre Transponder an die Messgeräte halten, erst dann wurde die Runde gezählt und sie konnten wieder weiterfahren.

Bilder vom Rennen

Enduro-Crossrennen in Schrecksbach

Bereits im Vorfeld mussten die Teilnehmer einige Kilometer per Auto, Bus oder Wohnmobil zurücklegen, um an dem Rennen teilnehmen zu können: Laut Schmidt kommt ein Großteil der Fahrer aus Hessen und den angrenzenden Bundesländern, die weiteste Anreise habe ein Teilnehmer aus Chemnitz gehabt. Viele der Teilnehmer hatten sich vor den beiden Rennen einiges vorgenommen, so auch Florian Ebener aus Siegen: „Ich bin zum ersten Mal in Schrecksbach mit dabei. Mein Kollege und ich nehmen das Rennen als Trainingslauf, unser Ziel ist aber natürlich zu gewinnen“, sagte der 30-Jährige, der bereits seit zwölf Jahren bei Rennen mitfährt.

Für einige Fahrer war das Rennen jedoch schon frühzeitig beendet, wie auch für den 31-jährigen Björn Krauß aus Herborn, der wegen seines Hinterreifens das Rennen nach einer knappen Stunde beenden musste: „Ich bin aus Spaß an der Freude mitgefahren, deswegen ist mein Ausfall nicht so schlimm. Das Gelände hier in Schrecksbach ist eigentlich super, aber wegen des regnerischen Wetters ist es sehr schwierig, hier zu fahren.“

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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