Elektroroller überzeugte im HNA-Test vor allem im Stadtverkehr

Flitzer mit kurzem Atem

Hoch auf dem weißen Roller: Redakteurin Judith Féaux de Lacroix auf dem E-Scooter E-Max 90s vor der HNA-Geschäftsstelle in Melsungen. Foto: Vorrath

Melsungen. Flüsterleise, stark im Anzug und modisch chic: Das war unser Elektro-Roller E-Max 90s. Eine Woche hat uns die Radko-Stöckl-Schule das gute Stück zur Verfügung gestellt. Unser Fazit fällt sehr positiv aus. Die Reichweite ist mit etwa 40 Kilometern beschränkt – wenn man ihn nach Benutzung aber konsequent an seine Steckdose anschließt, ist er immer startklar. Im Stadtgebiet ist das ausreichend, auch für kürzere Fahrten in die umliegenden Orte. Längere Fahrten wollten wir nicht unternehmen – uns war das Risiko zu groß, den Akku leer zu fahren.

Den Frauen in der Redaktion war der Roller außerdem zu schwer und daher zu unhandlich. Das Fahrgefühl habe dies zwar nicht beeinflusst, aber das Anhalten sei gewöhnungsbedürftig gewesen. Damen mit einer Länge jenseits der 1,70 Meter hätten immerhin die Voraussetzung, gut mit beiden Beinen auf den Boden zu kommen. „Total schade, gerne wäre ich häufiger gefahren. Im Straßenverkehr habe ich mich aber unwohl gefühlt“, sagt Redakteurin Judith Féaux de Lacroix.

Ganz großartig fand es unser Volontär Jonathan Vorrath mit dem leisen Flitzer durch Melsungen und Umgebung zu düsen. Er fuhr bis nach Beiseförth. „Obwohl der Roller nur 45 Kilometer pro Stunde schafft, ging es erstaunlich schnell.“ Auch wenn man einige Autofahrer nerven würde, sollte man sich nicht den Spaß am E-Roller nicht nehmen lassen. Die Ruhe beim Fahren sei angenehm. (ddd/jon)

Quelle: HNA

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