64 000 Euro für psychosoziale Hilfen

LWV fördert vier Beratungsstellen

Schwalm-Eder. Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) hat beschlossen, die hessischen Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in diesem Jahr mit 2,18 Millionen Euro zu fördern. Knapp 64 000 Euro davon gehen an die vier Beratungsstellen im Schwalm-Eder-Kreis.

Die Kontakt- und Beratungsstellen seien ein wichtiger Baustein der gemeindepsychiatrischen Versorgung in Hessen, heißt es in der Pressemitteilung des LWV.

„Die Zahl der Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen steigt stetig. Deshalb wollen und müssen wir die Arbeit der PSKB auch in finanziell schwierigen Zeiten sichern“, betont LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.

Im Schwalm-Eder-Kreis unterhält die gemeinnützige GmbH Psychosoziales Zentrum Schwalm-Eder-Nord drei Beratungsstellen in Homberg, Melsungen und Fritzlar, deren Arbeit der LWV mit 37 584 Euro unterstützt. Außerdem fördert der LWV eine Beratungsstelle des St. Elisabeth- Vereins in Schwalmstadt mit 26 334 Euro.

Offenes Angebot

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sind so genannte niedrigschwellige Angebote für Menschen mit einer seelischen Behinderung und deren Angehörige. Sie bieten Gelegenheit zu Gesprächen untereinander und mit den Mitarbeitern. Den Betroffenen werden weiterführende Hilfestellungen vermittelt oder sie werden nach der Entlassung aus einer stationären Behandlung unterstützt.

Die PSKB sind auch Begegnungsstätten, die ermöglichen, den Tag gemeinsam zu gestalten. Es gibt keine verbindliche Teilnahme: Das Angebot ist offen. (red)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare