Geburtshilfestation ist weiteres Anliegen

Förderverein will medizinische Versorgung im Altkreis sicherstellen

Image der Kreisklinik Wolfhagen verbessern, das Gesundheitswesen im Wolfhager Land fördern: Dies zur Aufgabe will sich der Förderverein machen, der in den kommenden Monaten gegründet werden soll. Archivfoto: Ulbrich

Wolfhagen. Eigentlich sollte der Förderverein für die Kreisklinik Wolfhagen Anfang April gegründet werden. Doch die Gründung verzögert sich.

Die für Anfang April anvisierte Gründung des Fördervereins für die Kreisklinik Wolfhagen verzögert sich. Das sagte jetzt Wolfgang Hanske auf HNA-Anfrage. Zusammen mit weiteren Weggefährten arbeitet er an der Stärkung des Krankenhausstandortes Wolfhagen. Derzeit sei man dabei, den Verein so aufzustellen, dass er die Kriterien der Gemeinnützigkeit erfülle.

Da die Wolfhager Einrichtung zur Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) und damit zu einem Unternehmen zähle, das nach Gewinnmaximierung strebe, müssten bei der Bildung eines Fördervereins zahlreiche Aspekte berücksichtigt werden. „Wir dürfen nicht allein die Klinik in Wolfhagen im Blick haben“, sagt Hanske. Vielmehr solle es darum gehen, das Gesundheitswesen generell im Wolfhager Land zu fördern und für die Menschen leistungsfähiger zu gestalten.

Zu den Zielen des Vereins wird neben der Bestandssicherung der Kreisklinik Wolfhagen als Akut- und Notfallstandort und dem Erhalt der Arbeitsplätze im Krankenhaus auch die Gewährleistung einer umfassenden medizinischen Versorgung im Altkreis Wolfhagen als öffentliche Daseinsvorsorge zählen. Die Wiedereröffnung der Geburtshilfestation in der dritten Etage der Kreisklinik ist den Akteuren ein weiteres Anliegen.

Wolfgang Hanske

Die angekündigte und vor mehr als einem Jahr umgesetzte Schließung der Geburtshilfe hatte die Menschen in der Region zum Protest mobilisiert. Einige von ihnen hoben das Aktionsbündnis „Wir im Wolfhager Land“ aus der Taufe, dessen Sprecher Wolfgang Hanske ist. Wie der Isthaer Pfarrer nun sagt, soll entgegen den ursprünglichen Überlegungen das Aktionsbündnis in den Verein übergehen.

Mit „Förderverein Kreisklinik Wolfhagen“, kurz FKK-Woh, habe man sich nun auch auf einen Namen geeinigt. Derzeit werde an einem eigenen Auftritt im Internet gearbeitet. Auch hätten sich zwischenzeitlich alle Fraktionen der Wolfhager Stadtverordnetenversammlung bereiterklärt, ein Mitglied in den Beirat zu entsenden. Dies hatten die Kandidaten für den Vereinsvorsitz zur Prämisse gemacht, um überhaupt für das Amt antreten zu wollen. Neben Hanske sind dies Dieter Schrader und Klaudia Kälber.

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Quelle: HNA

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