Teiche in Elbenberg - Ermittlung läuft noch

Forellensterben: Ursache unklar

Naumburg. Weder die Ursachen noch der oder die Verursacher des Forellensterbens Anfrag Oktober in den Elbenberger Fischteichen konnten bisher festgestellt werden, ein Ermittlungsverfahren bei der zuständigen Polizeibehörde laufe aber noch.

Das erklärte Bürgermeister Stefan Hable in der jüngsten Naumburger Stadtverordnetensitzung auf eine Anfrage von Uwe Förster (SPD).

Förster (SPD) wollte auch Auskunft zu Verunreinigungen im Spolebach und in der Elbe haben, und fragte, ob Maßnahmen ergriffen worden seien, um derartige Vorfälle künftig zu verhindern. Vorbeugung, so Hable, seitens der Stadt sei schwierig, denn zumeist sei individuelles Fehlverhalten die Ursache für solche Schäden.

Die Verwaltung beobachte aber beispielsweise die Betriebe und Anlieger an der Elbe, sehe hin, was dort an Nutzung und Bewirtschaftung laufe, einschließlich Düngemaßnahmen, und gebe Informationen gegebenenfalls an die zuständigen Behörden weiter.

Nur Elbe wird überprüft

In Sachen Wasserqualität werden die Bachläufe im Stadtgebiet nicht überprüft. Ausnahme ist die Elbe, hier wird einmal monatlich vom Umweltamt (Untere Wasserbehörde) eine Wasserprobe zur Feststellung des ökologischen Zustandes genommen. Zusammenfassend werde der allerdings als „unbefriedigend“ bezeichnet.

Aus dem Haupt- und Finanzausschuss bekam die Stadtverwaltung etliche „Hausaufgaben“ zum Investitionsprogramm im Haushalt 2011. Man einigte sich einvernehmlich auf eine Beantwortung während der nächsten Stadtverordnetenversammlung im Februar, weil der Fragenkatalog erst auf der Ausschusssitzung am Abend vor der Versammlung zusammengestellt worden war.

Alte Stadthalle

Hans Franke (SPD) fasste die Anfragen zusammen, fraglich sei zuerst die Finanzierung der Sanierung der Holzkonstruktion der alten Stadthalle. Zweitens enthalte der Investitionsplan 10 000 Euro für ein Gutachten zum Bautenzustand des Freibades Heimarshausen. Geprüft werden soll, ob ein solcher Zustandsbericht durch stadteigene Fachleute erstellt werden kann, um drittens diesen Geldbetrag dann tatsächlich für erforderliche Schadensbeseitigungen verfügbar zu haben.

Abgelehntes Geschenk

Die SPD-Fraktion wollte der Stadt die Verglasung für die Friedhofshalle spendieren, um bei der Sanierung des Gebäudes eine Kostenersparnis zu erreichen.

Der Magistrat, so Hans Franke habe Fensterrahmen und Verglasung ohne nochmalige Rücksprache als Auftrag komplett vergeben und damit nach Ansicht der SPD Geld verschwendet.

Auch dieses Vorgehen will die Fraktion von der Verwaltung erklärt bekommen.

Von Constanze Junker

Quelle: HNA

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