500 Besucher kamen am Samstag zum Familientag der B. Braun Melsungen AG

Wo forschen Spaß macht

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Hatten Spaß am Experimentieren: Nele Ackermann, Chiara Böse und Hanna Grebe aus der Gemeinde Malsfeld tüftelten an einem Solarkrabbler.

Melsungen. Hochkonzentrierte Gesichter und staunende Blicke konnte man beim vierten Familientag der B. Braun Melsungen AG beobachten. Etwa 500 Kinder und Erwachsene besuchten am Samstag zwischen 10 und 16 Uhr das Werk in den Pfieffewiesen.

Dort konnten sie in der Forscher- und der Roboterwerkstatt an verschiedenen Stationen forschen und experimentieren.

Ob Laufbesen, Backpulver-Rakete oder Zauberbrunnen: Die naturwissenschaftlichen Experimente stießen bei Jung und Alt gleichermaßen auf großes Interesse. Unter Anleitung konnten sich die Jungen und Mädchen im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren physikalische Phänomene vorAugen führen und beispielsweise der Frage nachgehen, wie es denn sein kann, dass Wasser in einem Rohr nach oben fließt.

In der Forscherwerkstatt: Fabienne und Alicia bei naturwissenschaftlichen Experimenten.

Mit Saugnäpfen, Ketchup-Tütchen, Schutzbrillen und Brausepulver ausgerüstet, gingen die Familienteams auf Entdeckungsreise. Zum Abschluss erläuterten sich die Kinder in einem großen Erzählkreis die Prinzipien der verschiedenen Forschungsstationen gegenseitig.

Basteln und Testen

Erstmals in diesem Jahr war eine Roboter-Werkstatt mit dabei. Nach einem halbstündigen Seminar tüftelten Kinder und Eltern gemeinsam an kleinen Lego-Robotern herum, die in der aufgebauten Energiestadt verschiedene Missionen erfüllen sollten. Hierzu statteten die Kinder die Roboter mit dem passenden Werkzeug aus und programmierten mit Hilfe eines Laptops die verschiedenen Aufgaben. Nach langem Basteln und Testen waren einige der Roboter soweit, Windräder und Solarkollektoren in der Energiestadt zu aktivieren oder Staudämme zu schließen. Kindergerechte Werksführungen gaben den Besuchern außerdem Einblicke in Produktionsprozesse des Unternehmens. (zla)

Quelle: HNA

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