B. Braun: 1180 Teilnehmer bei Kinder- und Jugendwochen

Melsungen. Die Sonne meinte es am Montag gut mit den Jungen und Mädchen, die einen Solarkocher bauten und ausprobierten, ob sich Wasser damit erhitzen lässt. Die Gruppe, die bei B. Braun ihrem Forschdrang nachging, ist eine von vielen, die an den Kinder- und Jugendwochen des Melsunger Unternehmens teilnehmen.

Insgesamt sind es 1180, die über Melsunger Kindergärten und Schulen angemeldet wurden. Am Samstag, 14. Mai, gibt es den B. Braun-Familientag, und zum Abschluss musizieren am 22. Mai Kinder für Kinder.

Die zwei Wochen sind prall gefüllt mit Naturwissenschaft, mal abgestimmt auf die Kindergartenkinder, mal anspruchsvoller für die, die die Mittel- oder Oberstufe besuchen. Die erste Woche ist den Jüngeren vorbehalten, die zweite den Älteren, doch die Kindergartenakademie zieht sich bis zum 19. Mai hin.

Bezug zu Lehrplänen

Vorarbeiten für einen Solarkocher: Angelika Semenjuk (10) von der Christian-Bitter-Schule ließ sich Luisa Krug, Schülerin der RSS, helfen.

Möglichst früh sollen die Kinder an Naturwissenschaften herangeführt werden, erklärt Unternehmenssprecherin Dr. Bernadette Tilmanns-Estorf. War es in den ersten zwei Jahren jeweils nur eine Woche, so hat das Unternehmen das Angebot seit dem Vorjahr auf zwei Wochen ausgedehnt. Aus welchen Elementen die zwei Wochen bestehen, wird schon im Herbst des Vorjahres festgelegt. Und zwar in Absprache mit den Kindergärten und Schulen, die auch nach den beiden Wochen zum Nachgespräch eingeladen sind. „Die Kinder- und Jugendwochen sollen einen Bezug zum Lehrplan haben“, sagt Bernadette Tilmanns-Estorf.

So entstand als neues Thema „Robotik“, die Herstellung von einfachen Robotern mit Lego-Steinen. Kooperationspartner ist dabei die Uni Kassel. 60 junge Forscher sind angemeldet.

Bis zum Jahresende steht das Programm, dann werden die Hefte gedruckt, damit auch Eltern wissen, was ihre Kinder erwartet.

Da geht es beispielsweise um den menschlichen Körper: Skelett, Muskeln und Verdauungsorgane. Zum Abschluss gibt es für die Vorschulkinder ein heiß begehrtes Zertifikat über die Teilnahme.

Breites Spektrum

Brennstoffzellen, Elektronik, Logistik und Prüfmethoden zur Kunststofferkennung, Solarmobile und Brennstoffzellen sind weitere Themen.

Ein Dauerbrenner ist laut Bernadette Tilmanns-Estorf der Besuch bei der Werksfeuerwehr, ein Angebot für die Jüngsten, aber auch für die Schüler der Schule für Lernhilfe.

Ganz neu in diesem Jahr ist neben den Robotern die Instrumentenbauwerkstatt. In drei Gruppen können jeweils zehn Kinder Trommeln, Blas- und Saiteninstrumente bauen und ausprobieren.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Fotos:  Müller-Neumann

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