B.Braun-Jury zeichnete Wettbewerbsbeitrag der Melanchthonschule zum Thema Wunder Mensch aus

Forscherpreis für Studie über Gerüche

Forschung braucht Nachwuchs: Beim Tag der offenen Tür der B.Braun Melsungen AG in Melsungen überreichte Dr. Heinz-Walter Große (rechts) dem Team der Melanchthonschule Steinatal die Urkunde für den dritten Preis des Forschungs-Wettbewerbs, von links der Betreuungslehrer Steffen Zimmer (Biologie) mit Jannik Hahl, Florian Prinz, Jasmin Selentschik und Lena-Sophie Bohl. Fotos: Lache-Elsen/zal

Steinatal/Melsungen. Zum dritten Mal hatte die B.Braun Melsungen AG den Schülerwettbewerb „Forschung braucht Nachwuchs“ ausgeschrieben. 14 Teams hatten sich mit Arbeiten zum Thema „Wunder Mensch“ beworben. Eine Gruppe der Melanchthonschule Steinatal landete mit ihren Forschungen auf Platz drei, zwei Teams der Edertalschule Frankenberg belegten die ersten beiden Plätze des Wettbewerbs.

Naturwissenschaftliches Arbeiten, aber auch Teamarbeit und Präsentationstechniken waren laut Pressemitteilung ausschlaggebende Kriterien für diesen Wettbewerb. Beim Familientag und Tag der offenen Tür im neuen Ausbildungszentrum der B.Braun Melsungen AG am Samstag im Werk Am Buschberg in Melsungen zeichnete der B.Braun-Vorstandsvorsitzende Dr. Heinz-Walter Große die drei Gewinner aus.

Beteiligen konnten sich die Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 von weiterführenden Schulen in den Landkreisen Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg, in Teams von einem bis fünf Schülern, jeweils begleitet von einer Lehrkraft.

Der erste Platz war mit 3000 Euro dotiert, die Zweitplatzierten gewannen 2250 Euro, für den dritten Platz bekam das Forscherteam der Melanchthonschule Steinatal 1500 Euro sowie einen Besuch des Schülerlabors Science Bridge in Kassel.

Hundert Leute befragt

Gefragt waren „Teamarbeit und die Bereitschaft, die Fähigkeiten des Menschen als nicht vollständig geklärtes Wunder zu sehen“, erklärte Dr. Alexander Schachtrupp, Chief Medical Officer und Juryvorsitzender des B.Braun-Schülerwettbewerbs.

„Geruchssinn versus Geschmackssinn: Wer täuscht hier eigentlich wen?”, so lautete das Thema des Teams der Melanchthonschule, dem die Jury für die Umsetzung den dritten Platz zuerkannte. Die Drittplatzierten hatten sich mit der Frage auseinander gesetzt, warum wir so viele unterschiedliche Stoffe schmecken und riechen können und weshalb manche Geschmäcker andere überlagern.

Laut Mitteilung wurden sie von der Fernsehwerbung für den Textilerfrischer Febreze dazu animiert, für ihre Auswertungen befragte das Team hundert Personen aus vier Altersgruppen.

„Der frühe Vogel kann mich mal - Faktoren für gute Konzentration“, mit diesem Thema hatte das Team der Edertalschule Frankenberg gewonnen. Dafür hatten sie 1000 Personen befragt, ein Computerprogramm erstellt und statistische Auswertungen vorgelegt, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Große. (zal)

Quelle: HNA

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