Mord-Prozess in Frankfurt beginnt

Weil sie Schluss machte: 35-Jähriger lauert Ex-Freundin auf und sticht 18 Mal zu

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Weil sie Schluss machte: Mann lauert Ex-Freundin in Frankfurt auf und sticht 18 Mal zu.

Ein 35-jähriger Mann muss sich in Frankfurt nach dem brutalen Mord an seiner Ex-Freundin vor Gericht verantworten. Nun beginnt der Prozess.

Update vom Dienstag, 03.12.2019, 14.16 Uhr: Im Fall um den Mord an seiner Ex-Freundin in Frankfurt steht ein 35-jähriger Mann vor Gericht. Am ersten Prozesstag wollte sich der Angeklagte jedoch nicht zu den Vorwürfen äußern, wie die „dpa“ berichtet. 

Die Anklage geht von Mord aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen aus. Eigentlich sollte der Prozess schon nach drei Verhandlungstagen Mitte Dezember abgeschlossen werden. Weil der 35-jährige Mann jedoch bisher schweigt, hat die Schwurgerichtskammer bereits weitere Prozesstermine anberaumt.

Update vom Dienstag, 03.12.2019, 10.54 Uhr: Nach dem Mord an seiner ehemaligen Lebensgefährtin in Frankfurt muss sich nun ein 35-jähriger Mann ab Dienstag (03.12.2019) vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Er hatte die 32-jährige Frau mit 18 Messerstichen getötet. Der Anklage zufolge kam es im Februar dieses Jahres vor der Wohnung der Frau in Frankfurt-Bockenheim zur Tat. 

Die Schwurgerichtskammer hat vorerst drei Verhandlungstage bis zum Donnerstag, 12.12.2019, festgelegt. Der Mann hatte nach der Festnahme ein Geständnis abgelegt.

Frankfurt: Mann lauert Ex-Freundin auf und sticht 18 Mal zu

Erstmeldung vom Samstag, 30.11.2019, 11.50 Uhr: Frankfurt - In einem Hinterhof in Frankfurt soll der Mann mit einem Küchenmesser 18 Mal auf seine frühere Partnerin eingestochen haben, ein Stich in den Hals sei laut Anklage tödlich gewesen. Zuvor habe der heute 35-Jährige der Frau laut Staatsanwaltschaft stundenlang vor ihrer Wohnung im Stadtteil Bockenheim aufgelauert. Nach der Tat sei er heimgefahren ins südhessische Pfungstadt, wo ihn die Polizei später festnahm. Der 35-Jährige hatte nach seiner Festnahme ein Geständnis abgelegt.

Mann tötet Ex-Freundin in Frankfurt: Schnelles Urteil erwartet 

Die Schwurgerichtskammer will den Prozess zügig abschließen. Bereits am 12. Dezember ist nach derzeitiger Planung ein Urteil vorgesehen. Die Beziehung zu der drei Jahre jüngeren Ärztin war laut Staatsanwaltschaft schon länger von gewalttätigen Auseinandersetzungen und Eifersucht geprägt. Bestandteil der Anklage ist deshalb auch ein Vorfall, der sich drei Monate vor der Tat, im Dezember vorigen Jahres, ereignet haben soll: Mithilfe von Schlägen und Tritten soll der Angeklagte der Frau ihr Mobiltelefon abgenommen haben. Die Medizinerin habe danach einen Schlussstrich unter die Beziehung gezogen.

Mord-Prozess in Frankfurt: Nachbar versuchte erfolglos zu helfen

Im Februar sei der Mann wieder vor ihrer Wohnung aufgetaucht, habe mit der Frau ein Beziehungsgespräch führen wollen, in dessen Verlauf das Messer gezückt und zugestochen. Ein Nachbar habe noch erfolglos versucht einzugreifen.

nc/dpa

In Frankfurt gab es erst vor wenigen Tagen viele Aktionen gegen häusliche Gewalt. Alte Oper und andere Gebäude leuchteten orangefarben. Außerdem demonstrierten 300 Menschen in Bornheim gegen Gewalt an Frauen.

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