24 Filchner-Schüler sind neue Inhaber des internationalen DELF-Sprachzertifikats

Fit für Frankreich

Lohn aller Mühen: Erfolgreich schlossen Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Filchner-Schule die französische DELF-Sprachprüfung ab und erhielten jetzt durch Schulleiterin Rita Schmidt-Schales und Fachlehrer Matthias Stolle das international anerkannte Diplom. Foto:  Michl

Wolfhagen. Natürlich hatten die 24 Mädchen und Jungen der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) vor und während der Prüfung Herzklopfen, zitternde Hände und, so ein Kursteilnehmer, „Hummeln im Bauch.“ Jetzt können sie über ihre Bedenken und Ängste nur müde lächeln. Denn mit einem klaren „Qui“ (Ja) beantworten sie die Frage, ob sie Französisch sprechen. Und sie haben den Beweis ihrer Fähigkeiten auch schriftlich - das Französisch-Zertifikat DELF (Diplome d’Etudes ein langue francaise), ein international anerkanntes Sprachdiplom für Französisch als Fremdsprache.

Neben ihrem normalen Französischunterricht ab der Klasse sechs haben die 24 Absolventen freiwillig an dem Vorbereitungskurs unter Leitung von Französisch-Fachlehrer Matthias Stolle teilgenommen. Die abschließende Prüfung erfolgte nicht schulintern, sondern durch die DELF-Sprachprüfung vom Institut Francais in Mainz.

Kommunikationsfähigkeit

„Während im normalen Schulunterricht eher auf die systematische Vermittlung von Sprachstrukturen Wert gelegt wird“, so Matthias Stolle, „so geht es bei DELF vor allem um die Anwendung der erlernten Strukturen Hören, Lesen, Verstehen, Sprechen und Schreiben sowie sozialkulturelle Kenntnisse über die frankophone Welt.“ Im Klartext: Die Kandidaten müssen in erster Linie ihre Kommunikationsfähigkeit unter Beweis stellen. Sie müssen sich schriftlich und mündlich in alltäglichen Situationen adäquat ausdrücken können.

Elf WFS-Schüler haben das A2- (ab Klasse neun), zwölf das B1-Diplom (ab Klasse zehn/E) erworben. Stefanie Putz aus Istha gar das B2-Zertifikat Oberstufe), damit kann sie sich zum Beispiel ohne Sprachprüfung für einen Studienplatz an einer französischen Universität bewerben.

Apropos Bewerbung: Das war auch für die 18-jährige Ulrike Schmidt aus Bad Emstal mit ein DELF-Grund. „Einmal macht mir die Sprache Spaß, ich suche aber in erster Linie einen Ausbildungsplatz mit internationalen Perspektiven, verbunden mit dualer Studiummöglichkeit.“

Der Wolfhager Edgar Tangel wollte damit für sein geplantes Berufsziel eine weitere Sprache lernen. Der 16-jährige spricht deutsch, russisch und englisch, möchte nach der Schule zum Zoll. (zih)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare