Wiederholung im nächsten Jahr

3000 Besucher beim ersten Märchentag auf Freilichtbühne

Gudensberg. Es war einmal ein Märchentag ... und der war richtig erfolgreich: 3000 junge und ältere Besucher kamen am Sonntag zur Märchenbühne nach Gudensberg.

Zahlreiche Figuren aus der Feder von Jakob und Wilhelm Grimm waren auf der Märchenbühne versammelt, um dem Publikum ein sagenhaftes Programm zu bieten.

„Die Brüder Grimm haben es aufgeschrieben, sonst wäre von mir nicht viel geblieben, dem Trommler aus der Kulturhauptstadt im Chattengau, die manches euch zu bieten hat.“ Mit diesen Worten begrüßte der Trommler, alias Gerhard Klaffke, die Besucher am Nachmittag unter dem Zipfeldach.

Das Programm startete mit der Kindertanzgruppe der Ferienspiele der Stadtjugendpflege. Die Choreografie sorgte beim Publikum für so viel Stimmung, dass sie gleich zweimal hintereinander gezeigt wurde. Danach stellte der Trommler die aus vielen Orten der Deutschen Märchenstraße angereisten Symbol- und Märchenfiguren vor, die aus ihren Heimatorten berichteten. Und wer sich nicht mehr so ganz an die Hausmärchen der Brüder Grimm erinnerte, der konnte sein Wissen bei den Lesungen von Heinrich Hördemann im Pagodenzelt und Julia Schulte in der kleinen Kammer im Zipfeldach der Bühne auffrischen.

Auch das Programm und die vielen Spiele und Mitmachaktionen im Park standen unter dem Motto des Tages. Es wurden Kronen gebastelt, Prinzessinnen gemalt, auf Zwergendosen geworfen und Tiere sowie Feenstaub beim Kinderschminken in fröhliche Gesichter gezaubert. Bei einem Parcours durch den Park und durch die geheimen Gänge unterhalb der Bühne begaben sich die Kinder auf die Suche nach süßen Schätzen.

Das Schauspieltrio „Wenn sie nicht, dann heute“ aus Kassel, präsentierte einen Ausschnitt aus seinem Märchenprogramm, dass am Mittwochnachmittag in ganzer Länge auf der Märchenbühne bestaunt werden kann (Artikel rechts). Der Kulturstall Deute sorgte mit der Aufführung seines Stückes „Rumpelkäppchen und Schneewölfchen“ für ein märchenhaftes Durcheinander der Figuren.

Den ganzen Tag über kredenzten Gastronomen wie im „Tischlein deck dich“ Köstlichkeiten für den Gaumen und die mittelalterlichen Klänge der Gruppe Ignis Fatuus machten den „Bremer Stadtmusikanten“ Konkurrenz.

Elke Michel-Elbe vom Kulturamt der Stadt Gudensberg, die die Organisation der Veranstaltung leitete, hatte im Vorfeld kaum auf eine so große Zahl an Gästen zu hoffen gewagt. Sie war begeistert von dem großen Andrang an Besuchern.

„Ein voller Erfolg für die Stadt und die Organisatoren, für uns steht bereits jetzt fest, dass es auch im nächsten Jahr einen Märchentag geben wird“, kündigte Elke Michel-Elbe an.

Quelle: HNA

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