Trachten, Musik, Handwerk: Internationaler Museumstag im Schwälmer Dorfmuseum

Was Frauen drunter trugen

Töpferkunst: Konrad Owczarek bei der Arbeit.

Holzburg. Reges Treiben herrschte am Sonntag rund um das Schwälmer Dorfmuseum in Holzburg. Handwerk, Schwälmer Trachten, allerlei Kulinarisches und viel Musik boten sich den Besuchern am Internationalen Museumstag.

Vom Leben in der Schwalm erzählten die Schwälmer Puppen im Museum. Die Ausstellung „Drenger on Drewer“ gewährte Einblicke in die Frauenkleidung der Schwälmerinnen. Unter dem Motto „Neue Mode aus alten Stoffen - Neue Schwälmer Oberbekleidung“ wurden zum letztes Mal die Arbeiten von Waltraud Frese gezeigt.

Von Honig bis Traktoren

Rund um die Museumsanlage gab es Kunsthandwerk zu bestaunen und Schwälmer Spezialitäten zu genießen. Manfred Schuchhardt und Martlies Geisel aus Merzhausen verkauften Schwälmer Körbe und Brot. Konrad Owczarek aus Stadtallendorf fertigte Töpferwaren an. Schwälmer Rapsblüten- sowie Wald- und Blütenhonig gab es am Stand von Simone Fieser aus Holzburg. Oldtimertraktoren und eine Schlachtausstellung konnten ebenfalls besichtigt werden.

Mit ihrer Holzrückervorführung waren Thorsten Trebing und sein Niederländisches Zugpferd Lukas die Attraktion des Tages. Zielstrebig und mit großem Geschick zog das sechsjährige, 850 Kilo schwere Kaltblut einen Baumstamm entlang der Museumsanlage und brachte den Zuschauern so den Alltag eines Rückepferdes nahe. Die Original Wallenröder Dicke Backe Kapell’ sorgte für die musikalische Unterhaltung und lud mit zünftiger Blasmusik zum Verweilen bei Spanferkel mit Kraut- und Kartoffelsalat oder Bratwürstchen ein. Gut gehen lassen konnten es sich die Besucher auch in der gemütlichen Atmosphäre des Museumscafés. (zhk)

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

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