Multikulturell ging es im Mehrgenerationenhaus in Felsberg zu

Zum Frauentag gab’s Ahle Wurscht

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Frauen aus aller Welt: links Zeynep Özcelik und Rosaline Steinbrechr markieren ihre Herkunftsländer auf einer Weltkarte, um zu zeigen, wie international dieser Abend war.

Felsberg. Unter dem Motto „Mein liebstes Fest“ trafen sich Frauen verschiedener Nationalitäten aus Felsberg und Umgebung zum internationalen Frauentag, um mit Musik, Spezialitäten und kleinen Geschichten aus dem Leben zu feiern.

Etwa 40 Frauen waren zur Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus in Felsberg gekommen. Mit kleinen Geschichten über die schönsten Feste aus aller Welt, tauschten sich die Frauen aus. So erzählte beispielsweise die ehrenamtliche Mitarbeiterin im Mehrgenerationenhaus, Shigemi Zabel, vom Puppenfest (japanisch: hina matsuri), bei welchem sich Eltern Glück für ihre Töchter wünschen. Dabei werden die Puppen der Tochter als Ahnenverehrung auf einer Treppe platziert.

Auch Jana Esipovich aus Edermünde erzählte von ihrem schönsten Fest und zwar dem 8. März, dem internationalen Frauentag. In Russland bekommen Frauen dort frei, feiern und bekommen Geschenke. „Auch wenn ich gerne in Deutschland bin, vermisse ich diesen Tag sehr“, erzählt Esipovich.

Sie sorgte auch für die musikalische Unterhaltung. Die Pianistin spielte Lieder wie „Katinka“ und animierte zum Mitsingen. Franziska Führ, Leiterin der Schülerbetreuung in Gensungen und Felsberg, bot ebenfalls eine musikalische Einlage: Unter dem Künstlernamen Li Belle tritt die 24-jährige Sozialpädagogin aus Kirchhof als Schlagersängerin bei Festen auf. Mit Liedern ihres Debütalbums „Ich weiss, was ich will“, „Insel der Sehnsucht“ und „Hauptgewinn“ überzeugte sie ihr Publikum und sorgte für heitere Stimmung.

International war auch das Buffet, welches von den Gästen und den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen vorbereitet worden war. Neben Ahler Wurst gab es auch Sushi, Tiramisu und türkischen Kartoffelsalat. „Wir hoffen mit diesem Angebot, Kontakt zwischen den „Alteingesessenen“ und den Zugewanderten“ zu ermöglichen“, berichtete Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses, Sabine Wassmuth.

Quelle: HNA

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