Ideen für mehr Badespaß

Homberger Freibad soll modernisiert werden

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Ab ins Wasser: Damit auch künftig vom Drei-Meter-Brett im Freibad Erleborn gesprungen werden kann, wurden Ideen für die Umgestaltung gesammelt. Unser Foto zeigt Benedikt Wurscher 2016 beim Sprung vom Drei-Meter-Brett.

Homberg. Das Freibad am Erleborn ist in die Jahre gekommen und weist einige bauliche Mängel auf. Nun soll es modernisiert werden.

Um es wieder attraktiver und familienfreundlicher zu gestalten, hatte die Stadt Homberg Bürger eingeladen, um ihre Wünsche und Ideen zu erfahren. Es gibt zwei Varianten zur Umgestaltung. Der Weg vom Eingang zum Becken sei zu beschwerlich, die Sicht auf den Spielplatz nicht ausreichend, Gastronomie fehle komplett, Spielgeräte seien veraltet und die Trennung zwischen Liegewiese und Bad sei zu streng, resümierte Heinz-Jürgen Achterberg vom Büro „foundation 5+“ aus Kassel, die den Abend organisierten.

Seine Ideen für das Bad laut Pressemitteilung der Stadt: Vom Eingang zum Becken soll ein neuer Weg führen, der den Beckenrand in der Mitte des Geländes erreicht. Oder aber zwei Wege, die vom Eingang zum Schwimmbecken führen, sie sollen jeweils am linken und rechten Beckenrand ankommen.

In beiden Varianten sei vorgesehen, die Hecken und Mauern zu entfernen, um einen direkten Zugang zum Becken zu ermöglichen, heißt es in der Mitteilung weiter. Im Eingangsbereich soll eine größere Terrasse mit Sitzgelegenheiten entstehen, die Liegewiese durch eine Terrassierung besser nutzbar werden.

Die Bürger wünschen sich bei der Umgestaltung aber vor allem Barrierefreiheit, bessere Umkleiden, eine Anbindung an einen Wohnmobilstellplatz, Gastronomie und ein familienfreundliches Babybecken. Zudem soll nach dem Wunsch der Bürger auf der Anlage mehr Grün wachsen, die Sanitäranlagen verbessert und eine mobile Sauna aufgestellt werden. Den Vorschlag, die Hecken zu entfernen, sahen sie nicht als positiv an. Linden und Hecken dienten dem Windschutz, heißt es weiter.

Die Ideen und Anregungen sollen laut Stadtsprecher Uwe Dittmer in die Planungen einbezogen werden. Das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) von Bund und Land helfe bei der Umsetzung. Ein Teil des Fördergeldes soll für die Umgestaltung des Freibads verwendet werden – besonderes Augenmerk liege dabei auf den Bereichen außerhalb der Becken, um die Aufenthaltsqualität im Schwimmbad zu verbessern. Die Verbesserung des technischen Bereichs soll zukünftig gesondert gefördert werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. 

Quelle: HNA

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