Freibad Guxhagen ist fertig saniert - Besucher sind begeistert

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Ulrich Brandenstein ist Schwimmmeister im Freibad „Unter den Eichen“. Er hat die Sanierungsarbeiten in den vergangenen Jahren begleitet. Von den Neuerungen ist Brandenstein begeistert und findet, dass das Bad ein mediterranes Familienbad geworden ist. Fotos: Ziemann

Guxhagen. Wer das Freibad „Unter den Eichen" in Guxhagen von früher kennt und jetzt besucht, dem fällt sofort auf: Es ist modern, sauber, hat ein mediterranes Flair und eine einladende Optik. Das war früher nicht so - bis sich die Gemeinde Guxhagen dazu entschlossen hatte, das Bad umfangreich zu sanieren.

Und wer vor einigen Jahren noch Schwierigkeiten hatte, sich an kalten Tagen ins Wasser zu stürzen, hat jetzt wohl weniger Probleme: Denn die neue Absorber-Anlage heizt das Becken an kalten Tagen. Dafür wurden 700 Quadratmeter Absorbermatten auf das Dach des Schwimmbadgebäudes verlegt. Und das hat sich gelohnt. Das Wasser ist merklich wärmer als früher.

Doch vor dem Badespaß heißt es natürlich erstmal duschen - für viele eher ein lästiges Gebot. Das konnte man bis jetzt keinem verübeln: In den Durchschreitebecken direkt neben den Schwimmbecken wollte sich niemand gerne abbrausen. Das Duschwasser staute sich in den Becken, war immer lauwarm und einfach unhygienisch.

Diese Durchschreitebecken wurden im Zuge der Sanierung abgerissen und durch neue, rot-gelb gepflasterte Duschplätze ersetzt, in denen das Wasser abläuft - das funktioniert nicht nur gut, sondern sieht auch gut aus.

Die Farben rot und gelb finden sich auch in der restlichen Bepflasterung des Bodens wieder und verleihen dem Freibad ein mediterranes Flair. Der optische Höhepunkt ist aber das neue Geländer, das in dunkelrot und anthrazit daherkommt.

Wer genug vom Schwimmen hat, findet den Weg meist schnell zum Springerbecken, das einen Einer- und einen Dreier-Sprungturm hat. Diese sind gerade bei Kindern und Jugendlichen beliebt, die bei fast jeder Wetterlage Sprungketten bilden und Saltos sowie andere Kunststücke machen. Und das funktioniert jetzt besser, denn der sanierte Einer-Sprungturm federt merklich stärker als früher.

Lange ersehnt waren barrierefreie Zugänge zu allen drei Schwimmbecken. Diese müssen sechs Prozent geneigt und breit genug sein. Das wurde bei der Sanierung nun umgesetzt. In der Vergangenheit waren die Rampen steiler und enger, sodass sie für Rollstuhlfahrer ungeeignet waren. Über die neuen Rampen können Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer nun Becken, Liegewiese und Kiosk bequem erreichen.

Von Theresa Ziemann

Quelle: HNA

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