Bad Emstaler Fördervereine kritisieren Mittelkürzung und suchen Unterstützer

Freibäder in Existenz bedroht

Bad Emstal. Die Fördervereine zur Erhaltung der Bad Emstaler Freibäder (Waldschwimmbad Balhorn und Bad am Buchholz) sehen Gefahren für die Erhaltung der beiden Bäder, da in der jüngsten Gemeindevertretersitzung ein Beschluss gefasst wurde, nach dem die finanziellen Mittel für die Freibäder um 20 000 Euro jährlich gekürzt werden sollen.

Durch viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit in den vergangenen drei Jahren hätten die Fördervereine die Kosten schon um etwa 50 000 Euro jährlich reduziert, schreiben die Vorstandsmitglieder Markus Becker und Joanna Wolski in einer Pressemitteilung. „Hierdurch haben wir auch den Zuschussbedarf ganz erheblich reduzieren können“, heißt es weiter. Dieser ehrenamtliche Einsatz und das Engagement von den Vereinsmitgliedern und Unterstützern werde durch den Beschluss des Parlaments nicht gewürdigt.

Besonders bedauerlich finden beide Vereine, dass mit den Freibädern Treffpunkte für Familien aufs Spiel gesetzt werden: „Das soziale Miteinander der Bürgerinnen und Bürger, das durch die Fördervereine aktiv gelebt wird, muss weiter unterstützt werden.“ Dies tue beispielsweise der Bürgermeister. Aber auch andere Bad Emstaler, denen etwas am Erhalt der beiden Freibäder liege, seien gefordert, den Fördervereinen zu helfen. (bic)

Kontaktzu den Fördervereinen im Internet: www.wir-wollen-schwimmen.de oder www.waldschwimmbad-balhorn.de

Quelle: HNA

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