Wanderroute am europäischen Hugenottenpfad wird am Sonntag vorgestellt

Weg zum freien Glauben

Falko Gombert: Mit seinem Verein sammelt er Spenden. 4000 Euro kostet die Ausweisung des Wanderpfades. Foto: Quehl

Frankenhain. Der Hugenottensonntag in Frankenhain mit Akteuren in historischen Gewändern ist seit Jahren guter Brauch. Dieses Jahr hat Falko Gombert, Vorsitzender des Hugenotten- und Geschichtsvereins, Besonderes in Petto. Die neue Wegschleife am europischen Hugenotten- und Waldenserpfad wird vorgestellt.

Wie Gombert im Gespräch mit unserer Zeitung schilderte, hat sein Verein die Trägerschaft zur Schaffung dieser touristisch bedeutsamen Wegschleife an dem europäischen Kulturwanderweg (siehe Hintergrund II) von Schwabendorf über Treysa und Frankenhain nach Hertingshausen übernommen. Der Hugenotten- und Waldenserpfad - insgesamt 1800 Kilometer - ist fertig. Die neue Wegschleife soll in der ersten Jahreshälfte 2012 komplett ausgeschildert sein.

Weil das viel Geld kostet, rund 10 000 Euro, unterstützt die Stadt Schwalmstadt das Vorhaben, indem sie sich um die Förderung aus europäischen Fördertöpfen, also einen Teil der die Verwaltungsarbeit kümmert. Auf diese Art und Weise sind 6000 Euro in die Kasse gekommen. 1800 Euro haben die 36 Mitglieder des Frankenhainer Hugenottenvereins zusammengetragen. Weitere Spenden sind willkommen, um die fehlenden 2200 Euro zusammen zu bringen.

Unterstützt wird das Vorhaben auch vom Hessischen Diakoniezentrum Hephata, dem Stadtgeschichtlichen Arbeitskreis, der Leader-Region Schwalm Aue und dem Knüllgebirgsverein, der für die Beschilderung verantwortlich zeichnet.

• Hugenottensonntag: Wie immer am letzten Augustsonntag, 28. August, 14.30 Uhr, Wiesengelände neben dem Sportplatz, bei schlechtem Wetter in der Hugenottenkirche. Nach dem Gottesdienst ist „französisch angehauchtes Kaffeetrinken“.

Von Anne Quehl

Quelle: HNA

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