Viele Jahre im selbstlosen Einsatz: Freiwillige in Jesberg geehrt

Für ihr Engagement ausgezeichnet wurden: von links Hans-Friedrich Koller, Margot Drüsedau, Karl-Heinz Neumann und Kurt Schulz. Im Hintergrund Gemeindevertretungsvorsitzender Michael Wolf und Bürgermeister Günter Schlemmer. Foto: Schmitt

Jesberg. Sie setzten sich für ihre Gemeinde oder ihr Dorf ein, wurden für Entscheidungen kritisiert, doch immer wieder ließen sich sich auf die Listen setzten, um für das Gemeinwohl zu arbeiten. Eine Frau und drei Männer sagten nun, jetzt ist Schluss, und traten nicht mehr an.

Am Montag wurden sie während der Sitzung der Gemeindevertreter für ihr Engagement geehrt. Die vier Geehrten waren nicht nur in der Politik aktiv, sie engagierten sich in Vereinen und Verbänden und opferten so viele Stunden ihrer Freizeit, wie der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Michael Wolf sagte. Im Dorfgemeinschaftshaus in Densberg ausgezeichnet wurden:

• Margot Drüsedau: Die Densbergerin war vom 1. April bis 1989 bis 31. März 2006 in der Gemeindevertretung tätig. In der vergangenen Legislaturperiode war sie im Gemeindevorstand. Ferner ist sie Trägerin des Landesehrenbriefes. Drüsedau erhielt den Ehrentitel Ehrengemeindevertreterin.

Doch in ihrem Fall muss die Gemeinde nacharbeiten. Denn sie wies darauf hin, dass ihr Engagement länger als die angegebenen 22 Jahre dauert.

• Hans-Friedrich Koller: Der aus Reptich stammende Koller war insgesamt drei Legislaturperioden lang im Gemeindevorstand aktiv. Dafür erhielt er die Ehrenurkunde und einen Wappenteller.

• Kurt Schulz: Insgesamt 18 Jahre war Schulz im Ortsbeirat von Elnrode/Strang tätig. Dafür erhielt er einen Wappenteller und eine Ehrenurkunde.

• Karl-Heinz Neumann: Er engagierte sich 26 Jahre lang im Ortsbeirat von Densberg und wurde zum Ehren-Ortsbeiratsmitglied ernannt. Neumann ist auch Träger des Ehrenbriefes des Landes Hessen. (ras)

Quelle: HNA

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