Gefahr durch Glutnester gebannt

Freiwillige Feuerwehr Oberelsungen bekam zwei neue Wärmebildkameras 

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Neue Wärmebildkameras für die Freiwillige Feuerwehr Oberelsungen: Julia Krämer (links) und Dominik Wiegel demonstrieren den Einsatz der neuen Geräte.

Oberelsungen. Die 45 Frauen und Männer der aktiven Einsatzgruppe der Freiwilligen Feuerwehr verfügen jetzt über zwei HighTech-Wärmebildkameras. 

Für die in Oberelsungen lebenden 1270 Einwohner, aber auch für die Bewohner der umliegenden Orte gibt es mit den neuen Möglichkeiten für die Feuerwehrkräfte ein Stück Sicherheit mehr. Die Anschaffungskosten hierfür belaufen sich auf über 3000 Euro. Finanziert wurde dies von den 330 Mitgliedern des Oberelsunger Feuerwehrfördervereins und der Matthias-Kaufmann-Stiftung in Hess. Lichtenau.

„In den nächsten Wochen erwartet die Oberelsunger Feuerwehr ihr neues Löschfahrzeug LF 10 Kats aus dem Finanzierungsprogramm des Landes Hessen für den Katastrophenschutz. Obwohl absoluter Stand der Technik und in den vergangenen zehn Jahren stetig günstiger geworden, gehören Wärmebildkameras noch nicht zur Normbeladung eines solchen Löschfahrzeuges“, sagt Vorsitzender Jürgen Hoffmann.

Natürlich wurde die Neuanschaffung, die ihren Platz im zu erwartenden Löschfahrzeug finden wird, nicht einfach in den Feuerwehr-Gerätepool deponiert, sondern der Öffentlichkeit während eines Festes an der Grillhütte präsentiert und praktisch vorgeführt.

Beim angenommenen Ernstfall preschte mit Blaulicht und Signalhorn ein Einsatzfahrzeug mit Wehrführer Mike Guthardt und den beiden Einsatzkräften Julia Krämer und Dominik Wiegel in voller Atemschutzmontur auf den Festplatz. Das dort lodernde Lagerfeuer war außer Kontrolle geraten, hatte den angrenzenden Wald entzündet – so das angenommene Szenario. Der Brand konnte mit „Wasser marsch“ schnell gelöscht werden, ersichtlich war jedoch nicht, ob tatsächlich alle Glutnester erloschen waren.

Durch den Einsatz der Wärmebildkameras konnte Entwarnung gegeben werden. Jürgen Hoffmann: „Ein Angriffstrupp kann mit den Wärmebildkameras auch im Rauch und bei Dunkelheit sein Sehvermögen verbessern, um sich zu orientieren. Damit Hindernisse und Gefahrenstellen erkennen. Zudem ist eine Wärmebildkamera ein Instrument für die Arbeitssicherheit der Einsatzkräfte.“ 

Quelle: HNA

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