Zwei Neue starteten soziales Jahr

Freiwillige stärken den TSV Felsberg

Sind die neuen FSJler im Sport: (vorne von links) Johannes Möller und Sarah Kretschmer mit ihren Betreuern Dietrich Bürger und Heike Miedler. Foto: Schippers

Felsberg. Für Sarah Kretschmer aus Baunatal und Johannes Möller aus Wolfershausen hat ein spannendes Jahr begonnen. Beide absolvieren seit dem 1. September ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport.

„Ich liebe Sport“, erzählt die 19-jährige Sarah Kretschmer. Das sei ein Grund für das FSJ gewesen. Zum anderen habe sie zwischen Schule und Studium eine Lernpause einlegen wollen. „Ich wollte noch ein bisschen Zeit haben, bevor ich mit dem Studium beginne und einen Einblick in den Berufsalltag bekommen“, sagt sie. Außerdem habe sie Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern sammeln wollen. Nach dem FSJ möchte sie in Köln Sportmanagement studieren.

Auch Johannes Möller ist Sportler durch und durch, spielt Fußball und schwimmt. „Ich wusste nach der Schule noch nicht genau, was ich machen möchte und brauchte Zeit zum Überlegen. Die wollte ich nutzen, indem ich mein Hobby mit Arbeit verbinde“, sagt der 18-Jährige. Mittlerweile hat er aber schon konkrete Pläne für seine berufliche Zukunft: Er möchte eine Ausbildung zum Bankkaufmann machen.

Doch zunächst erwarten Kretschmer und Möller vielfältige Aufgaben. Das bestätigt auch Dietrich Bürger vom TSV Eintracht Felsberg. Der Sportverein ist die Einsatzstelle der beiden. Träger des Freiwilligendienstes ist die Sportjugend Hessen. „Unsere FSJler werden sehr vielseitig eingesetzt. Sie sollen unsere Schulen und Vereine kennen lernen“, erläutert Bürger. Gemeinsam mit seiner Vereinskollegin Petra Pfaff und Heike Miedler von der Stadtjugendpflege betreut der ehemalige Lehrer die FSJler

Über Langeweile können Kretschmer und Möller im kommenden Jahr sicher nicht klagen. Etwa 35 Stunden wöchentlich trainieren und betreuen sie Kinder im Auftrag der verschiedenen Kooperationspartner. Dazu gehören neben der Stadtjugendpflege Kindergärten, Schulen und Sportvereine. „Ohne unsere Partner und Sponsoren wäre der Einsatz der beiden nicht möglich“, sagt Heike Miedler. Nur diesem tollen Engagement sei es zu verdanken, dass eine Kleinstadt wie Felsberg gleich zwei FSJler habe. „Das ist schon grandios“, sagt Miedler stolz.

Zusätzlich zu ihren pädagogischen Aufgaben nehmen Kretschmer und Möller an Seminaren und Fortbildungen teil. Im Mittelpunkt steht für beide, ihre sozialen Kompetenzen weiter zu entwickeln.

Von den ersten Wochen ihres Freiwilligendienstes sind Kretschmer und Möller begeistert. „Die Arbeit mit den Kindern ist anspruchsvoll, aber macht auch sehr viel Spaß. Wir werden hier sicher viel lernen“, sagen beide. (nis)

Quelle: HNA

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