Zwischen Abi und Uni: Freiwilliges soziales Jahr beim DRK

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René Schlinke (rechts) mit den Schülern der Theodor-Heuss-Schule Maximilian Dietz und Sophie Braun an der Übungspuppe.

Homberg. Mit ruhigen Handgriffen zeigt René Schlinke aus Kerstenhausen den Schülern der Theodor-Heuss-Schule in Homberg, wie man einen Menschen wiederbelebt. Der 18-Jährige gab am Gymnasium für Jugendliche einen Kurs in Sachen lebensrettende Sofortmaßnahmen.

René Schlinke absolviert seit August ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Roten Kreuz. Dabei ist er hauptsächlich in der sogenannten Breitenausbildung tätig. Der Schwerpunkt der Breitenausbildung liegt insbesondere in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Allgemeinheit in Erster-Hilfe.

Um sich beruflich zu orientieren, entschied er sich nach dem Abitur zu diesem Schritt. Die Ausbildung begann bereits ein halbes Jahr vorher. Er besuchte ein Einführungsseminar, absolvierte einen Sanitätskurs und verschiedene Hospitationen bis er letztlich den Ausbilderlehrgang erfolgreich abschloss. „Es war schon ein gutes Stück Arbeit,“ sagt er. „Aber es hat sich gelohnt.“ Die Ausbildung sei sehr abwechslungsreich, man hat mit den verschiedensten Menschen zu tun. „Für die Breitenausbildung müssen Bewerber neben der gesundheitlichen Fitness und sozialer Kompetenzen ein großes Maß an Flexibilität mitbringen,“ erklärt DRK Ausbildungsbeauftragter Steffen Koch. „Innerhalb des FSJ wird er durch so genannte Instruktoren mehrmals während der Kurse geprüft und besucht die vorgegebenen Lehrgänge zur Weiterbildung.“

Renés Fazit: Gerade wenn man frisch von der Schule kommt, ist es eine große Herausforderung. Das selbstständige Arbeiten ist manchmal wie ein Sprung ins kalte Wasser. Man bekommt einen sehr realen Einblick in die soziale Arbeit. Sein Plan für die Zukunft: Er möchte Gesundheits- und Sozialwesen studieren. (red)

• Kontakt: www.freiwilligendienste.drk.de

Quelle: HNA

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