Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde lud ein

Aus Fremden werden Freunde beim Fest der Begegnung in Treysa

Treysa. Das Fest der Begegnung ist seit Jahren fester Bestandteil des Treysaer Weindorfes: Am Samstag bot sich den Schwälmern zum 16. Mal die Gelegenheit, fremde Kulturen kennen zu lernen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen auf der Bühne beim Tanzen und Singen zuzusehen.

„Aus Fremden werden Freunde“: Unter diesem Motto hatte der Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen mit Behinderungen zu einem fröhlichen Fest am Fuß der Ruine eingeladen.

Tägliche Hilfe

Die Mitglieder des Arbeitskreises kümmern sich um die Integration von Asylsuchenden und begleiten den Neustart in einem fremden Land mit praktischer Hilfe. Täglich sammeln sie bei örtlichen Bäckern Brot ein und versorgen die Menschen in der Gemeinschaftsunterkunft am Harthberg damit.

In der Unterkunft auf dem ehemaligen Kasernengelände leben derzeit 82 Asylsuchende unterschiedlicher Nationalität. Menschen unterschiedlicher Kulturkreise sowie Menschen mit Behinderungen zu integrieren und ihnen ein Podium zu bieten, das ist das Ziel beim Fest der Begegnung.

Jukas als Hausband

Dass Schwalmstadt bunt bleibt, bewiesen die Akteure auf der Bühne. Begrüßt wurden die Gäste von den Jukas, der Band der Hephata-Diakonie: „Mittlerweile seid ihr schon unsere Hausband, es fand noch kein Fest ohne euch statt“, sagte Arbeitskreissprecher Klaus Schubert. Auch Gästen der Stadt bot der Arbeitskreis gern ein Podium.

Die Kinder aus Rudnja in Weißrussland, die dank der Gastelterninitiative um Georg Ebener Ferien in der Schwalm machen, traten in ihrer Tracht auf. Auch Esther Mayimunanga, aus dem Kongo stammend, und ihre Freundinnen unterhielten mit Gesang.

An den Tischen kamen die Menschen bei Kaffee und Waffeln der Schwälmer Gourmet-Köche gut gelaunt und offen schnell miteinander ins Gespräch. (zsr)

Quelle: HNA

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