Neuentaler wollen auch Rasengräber ermöglichen

Die Friedhofskultur ist im Wandel

Neuental. Das Neuentaler Parlament will die Friedhofssatzung neu überarbeiten. Der Gemeindevorstand wird bis Ende des Jahres überprüfen, ob nicht neben der konventionellen Friedhofskultur künftig auch Rasengräber und anonyme Gräber angelegt werden können.

Damit reagiert die Gemeindevertretung einstimmig auf den gesellschaftlichen Wandel. Es sei längst nicht mehr selbstverständlich, dass es auch künftig noch überall Angehörige gebe, die die Grabpflege verstorbener Familienmitglieder übernähmen, begründete Karl-Heinz Theis (CDU) seinen Antrag. Zudem sähen sich viele Einwohner nicht in der Lage, die Kosten für die Pflege eines konventionellen Grabes zu tragen. Dieser Entwicklung trage der Antrag der CDU Rechnung.

Rasengräber hätten den großen Vorteil, dass sie ebenerdig angelegt würden und keiner besonderen Pflege bedürften, erläuterte Theis. Statt mit einem Stein werde die Grabstelle mit einer Platte gekennzeichnet.

Bürgermeister Kai Knöpper und auch alle anderen Fraktionen begrüßten den Antrag: Es werde schon bald eine umfassende Reform der Friedhofsordnung geben. Bereits im Dezember werde der Gemeindevorstand eine neue Gebührenordnung für alle Neuentaler Friedhöfe vorlegen, sagte der Bürgermeister.(bra)

Quelle: HNA

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