Geld für die Kirchensanierung

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Große Spende für die Kirche: Joachim Fleischut vom Förderverein, Jutta Heiner (Kirchenvorstand), Bürgermeister Birger Fey, Pfarrer Marco Firnges, Thorsten Nöll vom Förderverein und Joachim Etzel vom Handels- und Gewerbeverein Frielendorf.

Frielendorf. Wenn die Spieskappler Klosterkirche demnächst saniert wird, hat der Handels- und Gewerbeverein Anteil daran. 2500 Euro spendete der Verein beim Straßenfest in Frielendorf dem Förderverein romanisches Kloster in Spieskappel, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die historische Kirche zu erhalten.

Die Frielendorfer Betriebe verfolgen dessen Arbeit und wollen sie unterstützen, um das Kulturdenkmal zu erhalten, sagte Joachim Etzel, Vorsitzender des Gewerbevereins. Vor kurzem wurden Ausgrabungen auf dem Gelände vorgenommen, die auf die Grundmauern der ehemaligen Klosteranlage bei der Kirche hinweisen (wir berichteten).

Neben der Sanierung will der Förderverein die Bedeutung der Kirche zeigen. Am kommenden Sonntag, zum Tag des offenen Denkmals, wird das Gebäude geöffnet sein. Besucher können auch die Ausgrabungen besichtigen. „Wir wollen damit einen Einblick in die Jahrhunderte alte Geschichte der Anlage geben“, sagte Pfarrer Marco Firnges.

Die Konfirmanden und ehrenamtliche Helfer hatten unter wissenschaftlicher Anleitung Teile der ehemaligen mittelalterlichen Mauern freigelegt. Als erstes soll der Fenstergaden an der Nordfassade der Kirche saniert werden. Die Dachanschlüsse müssen fachgerecht angeschlossen, ein ausgemauertes Fenster soll geöffnet werden und der Tuffstein hergestellt werden.

Allein für diesen Teil der Sanierung sind 203 000 Euro nötig. Das Geld ist bei der Landeskirche beantragt. „Etwa zehn Prozent müssen wir selbst aufbringen“, sagte Marco Firnges. Bislang hat der Verein 10 000 Euro gesammelt. (zty)

Quelle: HNA

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