Der Frielendorfer Kernort boomt

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Im Frielendorfer Kernort gibt es inzwischen kaum noch leerstehende Geschäfte.

Frielendorf. Mit dem Frielendorfer Kernort geht es bergauf: Nach der Ein-Euro-pro-Quadratmeter-Initiative, bei der Ortsbeirat, die Gemeinde und der Gewerbe- und Tourismusverein Frielendorf Aktiv an einem Strang zogen, gibt es kaum noch leerstehende Geschäfte.

Auch bietet sich nur noch wenig freier Wohnraum, Bauplätze gehen weg wie warme Semmeln.

Wer die Ortsmitte passiert, findet eine lebendige Geschäftswelt vor. Vom Metzger über mehrere Apotheken bis hin zum Elektrofachhandel bildet sich eine vielfältige Geschäftswelt ab. „Wir sind zufrieden, wollen aber noch mehr“, sagen Ortsvorsteher Hans Hedderich und sein Stellvertreter Matthias Dittschar übereinstimmend. Derzeit gebe es einige Umschichtungen, sagt Dittschar, und leider fehle nach der kürzlichen Schließung ein Drogeriemarkt.

Gefruchtet hat offenbar die Idee, für die Ortsbeirat, Gemeinde und Frielendorf Aktiv seit einigen Jahren werben: Ein niedriger Mietpreis, zum Beispiel einen Euro pro Quadratmeter, ist besser als gar keine Mieteinnahmen und verhindert Leerstand. Wieviele sich am Ende auf eine derartige Vereinbarung eingelassen haben, weiß der Ortsbeirat nicht. „Wir sind nur vermittelnd tätig“, sagt Dittschar. Auffällig sind derzeit noch zwei Leerstände: ein ehmaliges Elektrogeschäft und das Gasthaus Krone.

Auch Bürgermeister Thorsten Vaupel sieht die Entwicklung positiv. Der Kernort werde zunehmend zum attraktiven Wohnort. „Wir haben definitiv eine Wohnraumnachfrage“, sagt er. So habe es für die fünf Bauplätze, die die Gemeinde oberhalb des Diakoniezentrums erschließt, drei Mal soviele Interessenten gegeben. 16 weitere Bauplätze erschließt der Frielendorfer Unternehmer Friedrich Hämel auf einem Areal in Richtung Silbersee. Das geschehe in enger Abstimmung mit der Gemeinde, sagt er. „Die Kerngemeinde habe eindeutig an Attraktivität gewonnen“, ist er überzeugt.

Quelle: HNA

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