Fritzlar: Domsanierung soll Ende 2012 fertig sein

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Fachkundige Erläuterungen: Diözesanbaumeister Dr. Burghard Preusler unterrichtet im Fritzlarer Dom Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann. Links Bürgermeister Hartmut Spogat, MdB Bernd Siebert und Stadtpfarrer Jörg-Stefan Schütz.

Fritzlar. Mit 160 000 Euro unterstützt das Land Hessen den letzten Abschnitt der Sanierung des Doms St. Peter in Fritzlar. Ende 1012 sollen die Arbeiten beendet sein. Das Geld ist für die Restaurierung der Gewölbe im Langhaus und den Seitenschiffen bestimmt.

Das Wahrzeichen der Stadt Fritzlar sei eines der schönsten Beispiele der Baustile von Romanik und Gotik in Deutschland, sagte Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann am Freitagnachmittag, Sie übergab den Bewilligungsbescheid an Stadtpfarrer Jörg-Stefan Schütz. Damit fördere das Land die 2010 begonnene Innensanierung des Doms mit insgesamt 390 000 Euro.

Im ersten Bauabschnitt wurde vor zwei Jahren die Elektrik erneuert und eine neue Heizung eingebaut. Der zweite Bauabschnitt im vorigen Jahr umfasste die Umgestaltung des Altarraums und die Renovierung von Chor und Querhäusern.

Die ehemalige Kloster- und Stiftskirche St. Peter ist heute Fritzlarer Stadtpfarrkirche und wurde 2004 zur päpstlichen Basilika minor ernannt. Ihre Gründung um 723/724 geht auf den Heiligen Bonifatius zurück und wurde zum Ausgangspunkt der Stadtentwicklung von Fritzlar.

Die vorwiegend romanische Bausubstanz stammt aus dem 1085/90 begonnenen hochromanischen Bau, der im 13. Jahrhundert erneuert wurde. Bis in das 19. Jahrhundert hinein hat es eine Reihe allerdings behutsamer Erweiterungen des in seinen Hauptzügen romanisch bleibenden Baubestands gegeben. (zzp)

Quelle: HNA

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