Hubschrauber in Schifflersgrund zu sehen

Fritzlarer BO 105 ist jetzt museumsreif

Neuer Standort für die BO: Wolfgang Ruske (Vorsitzender), Hauptmann Michael Schäfer, Stefan Heuckeroth-Hartmann (2. Vorsitzender), Stabsfeldwebel Kai Fröhlich und Oberst Lothar Kraß (von links) vor dem Hubschrauber. Foto: Privat

Fritzlar. Jahrelang drehte sie über der Domstadt ihrer Runden, jetzt hat eine BO 105 aus Fritzlar einen neuen Standort gefunden.

Die Luftbewegliche Brigade 1 und das Kampfhubschrauberregiment 36 übergaben den Hubschrauber jetzt an das Grenzmuseum Schifflersgrund in Thüringen. Oberst Kraß überreichte die Maschine im Namen der Fritzlarer Verbände an Wolfgang Ruske, Vorsitzender des Arbeitskreises Grenzinformationen. Gleichzeitig übernahmen die Soldaten des Standortes Fritzlar die Patenschaft für das Ausstellungsstück.

Im vergangen Jahr hatte das Museum einen Antrag gestellt, den Hubschrauber als Exponat zu bekommen. Schnell war man sich einig.

Neben vielen Ausstellungsstücken aus dem Kalten Krieg ist die BO 105 eine Ergänzung zur deutschen Geschichte im Museum. Währen des Kalten Krieges wurde sie als Panzerabwehr- und Verbindungshubschrauber eingesetzt.

Das ehemalige Heeresfliegerregiment 36, heute Kampfhubschrauberregiment 36, wäre im Verteidigungsfall an der innerdeutschen Grenze eingesetzt worden. Auch das verbinde Fritzlar und das Museum, hieß es. Zur politischen Bildung sollen Fritzlarer Soldaten zukünftig das Museum besuchen. (red)

Quelle: HNA

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