Fritzlarer Kinderhort ist gerettet

Fritzlar. Die Hortgruppe in der Fritzlarer Kinderarche ist gerettet. Lediglich die Stadtverordneten müssen noch zustimmen. Das gilt jedoch als Formsache, denn der Magistrat und der Sozialausschuss haben bereit ihr Einverständnis signalisiert.

Die Stadt Fritzlar wird einspringen, wenn die Evangelische Kirchengemeinde Fritzlar als Träger der Einrichtung die Kosten nicht decken kann. Im Vorfeld hatte es eine Diskussion um die Hortgruppe gegeben.

Die Kirche hatte angekündigt, ab Sommer 2012 keine neuen Kinder mehr aufzunehmen, wohl aber die bisherigen Hortkinder weiter zu betreuen. Als Grund wurden finanzielle Schwierigkeiten angegeben. Die Kinderarche hat vier Kindergarten- sowie seit einiger Zeit zwei Krippengruppen und die Hortgruppe.

Karl-Wilhelm Lange

„Das ist eine sehr gute Lösung“, sagte der Kirchenvorstandsvorsitzende Hilmar Liese im Gespräch mit der HNA über die Einigung. Er betonte, es gebe seit Jahren eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Fritzlar.

Mittelfristig soll die Betreuung von der Fritzlarer Grundschule übernommen werden, betonte Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange. Dazu gibt es bereits einen einstimmigen Beschluss der Stadtverordneten aus dem Jahr 2008.

Zurzeit gibt es an der Grundschule eine Betreuung, die von dem Verein Pädagogische Aktion Schwalm-Eder organisiert wird. 60 Plätze werden dort zurzeit angeboten. Damit sei die Kapazität ausgeschöpft, hatte Schulleiterin Iris Nitschke im November gesagt. Der Bürgermeister brachte die Starthilfe als möglichen Träger ins Gespräch, die bereits für die Schulsozialarbeit in Fritzlar verantwortlich zeichnet.

Für die Eltern ist aber zunächst wichtig, dass der Hort bestehen bleibt.

• Stadtverordnetensitzung: Freitag, 16. Dezember, ab 19 Uhr, Rathaussaal.

Quelle: HNA

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