Fritzlarer Schulen wollen Nachhaltigkeit fördern

Fritzlar. Mit einer Sammelaktion von ausgedienten Mobiltelefonen, CDs, DVDs, Akkus und Batterien haben sich Schüler der Höheren Handelsschulklasse der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule (REFS) am hessenweiten Tag der Nachhaltigkeit beteiligt.

Im Sinne der nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen soll soviel rohstoffhaltiger Müll gesammelt werden wie möglich. Die Schüler haben dazu auch Plakate und Informationsflyer entworfen sowie Container zum Sammeln der Abfallprodukte bis zum Stichtag der Aktion, dem 15. November, in ihrer Klasse aufgestellt. Dort können beispielsweise von der Schulgemeinde gesammelte Handys aufbewahrt werden, bis sie gewogen wird.

Denn als Anreiz wird die Aktion als Wettbewerb zwischen der König-Heinrich-Schule (KHS) und der benachbarten REFS ausgetragen. Die Schule, die mehr Rohstoffe sammelt, erhält eine Urkunde und einen Wanderpokal, den die Gewinnerschule bis zum nächsten Jahr und der nächsten Aktion zur Nachhaltigkeit behalten darf.

Mit dem Rad zur Schule

An der KHS fanden außerdem am Tag der Nachhaltigkeit mehrere Projekte zu diesem Thema statt. Die Schüler sollten umweltfreundlich zur Schule kommen, am besten mit dem Fahrrad. Jeder Radfahrer wurde mit Obst belohnt, das der Fritzlarer Tegut-Markt gesponsert hatte. Die aktivsten Klassen werden mit einem Frühstück belohnt, das von Spenden des Energieversorgers Energie Waldeck-Frankenberg bezahlt wird.

Um die Schüler für ihre Rolle als Verbraucher zu sensibilisieren, wurden in der Mensa und in der Cafeteria fleischfreie Gerichte angeboten. Der Zusammenhang von Massentierhaltung und Klimawandel war Thema einer Ausstellung. Sammelmöglichkeiten für Handys und ähnliches sollen bestehen bleiben. (red)

Quelle: HNA

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