Fritzlarer Wochenmarkt lockt mit neuen Angeboten

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Frühlingserwachen auf dem Wochenmarkt: Günter Faupel und die Geschäftsführerin des Stadtmarketings, Ulrike Keß, freuen sich über das reichhaltige Angebot.

Fritzlar . Frisches Gemüse, Obst, Kräuter, Eier, Fleisch und Käse aus der Region - der Fritzlarer Wochenmarkt mitten in der Altstadt ist ein echter Publikumsmagnet.

Vor malerischer Kulisse gibt es fast alles, was das Herz begehrt. Nun wird das Angebot wieder wachsen, denn jetzt im Frühling kommen sie wieder, die Marktbeschicker. Sie bieten die Waren an, die während der kalten Jahreszeit nicht frisch verkauft werden können. Pilze zum Beispiel und Ziegenkäse.

Außerdem hat der Wochenmarkt auch Neues zu bieten: "Es wird geräucherte Forellen von der Familie Kraft aus Neuental geben", sagt Ulrike Keß, Geschäftsführerin des Stadtmarketings. An bis zu 17 Ständen wird in der Hochsaison die frische Ware verkauft.

Seit 2010 wird der Wochenmarkt in Eigenregie des Stadtmarketings betrieben. Seit 26 Jahren gibt es den Fritzlarer Wochenmarkt bereits. "Viele Händler sind schon seit über 20 Jahren dabei", sagt Günter Faupel, zuständig für den Markt. Und es gibt auch viele Stammkunden. Zum Einzugsgebiet zählen längst nicht nur Fritzlar und seine Stadtteile. Kunden kommen aus Bad Wildungen, dem Edertal, aus Borken, Gudensberg und Wabern.

Seit anderthalb Jahren gibt es den Wochenmarkt auch mittwochs. "Der ist kleiner, aber das tut der Beliebtheit keinen Abbruch", sagt Keß. Gerade jetzt, da ein Lebensmittelskandal den nächsten jage, stehe die Ware aus der Region hoch im Kurs.

Angebot soll ausgebaut werden

"Die Kunden können sich von der Qualität überzeugen, und die Standbetreiber sind offen für Gespräche. Bei uns kauft man nicht anonym, sondern transparent ein", sagt Keß. "Was drin sein soll, ist auch drin", ergänzt Faupel. "Schließlich stehen die Beschicker mit ihrem Namen dafür gerade." Auf dem Wochenmarkt gibt es nicht nur Bio-Waren. Doch das Angebot soll ausgebaut werden.

Dass der Markt auch positiv auf die Innenstadt wirkt, ist für Keß klar. "Es ist sogar gelungen, Wirtschaftskraft nach Fritzlar zu ziehen", sagt sie und erzählt von einer Blumenverkäuferin, die sich selbstständig gemacht habe. Das sei allerdings die Ausnahme. Indes laufe die Planung für den Markt und für die Veranstaltungen wie das Frühlingsfest Hand in Hand. "Dabei werden auch wieder viele Standbetreiber mitmachen."

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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