5000 Euro-Spende für das Großsegelschiff „Wappen von Ueckermünde“

Ein frühes Weihnachtsgeschenk

+
Da kam Freude auf: Dr. Sina Haupt (von links), Mitglied der Geschäftsleitung des Modeunternehmens Walbusch, übergab im Sitzungssaal des Wolfhager Rathauses an Georg Führer, Horst Gollatz, Margarete von der Ehe und Dr. Georg Maraun vom Verein zur Förderung des ersten behinderten- und rollstuhlgerechten Großsegelschiffes in Deutschland eine Spende von 5000 Euro.

Wolfhagen. Für den Wolfhager Dr. Georg Maraun und seine beiden Mitstreiter Horst Gollatz sowie Georg Führer war es ein Freudentag, eine vorgezogene Weihnachtsbescherung.

Im Sitzungssaal des Wolfhager Rathauses erhielten sie jetzt vom Solinger Modeunternehmen Walbusch, vertreten durch Dr. Sina Haupt als Mitglied der Geschäftsleitung, eine Spende in Höhe von 5000 Euro.

Das Geld ist bestimmt für den Verein zur Förderung des ersten behinderten- und rollstuhgerechten Großsegelschiffes in Deutschland mit dem Namen Wappen von Ueckermünde. Das Schiff liegt im Hafen am Stettiner Haff. Es ist eines von dreien seiner Art in ganz Europa und mit bordeigenen Rollstühlen bestückt. Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen können gemeinsam in See stechen, die Behinderten werden in alle Manöver mit einbezogen.

Der ausschließlich aus Spenden finanzierte Großsegelschiff-Förderverein war 1996 von Dr. Georg Maraun, Horst Gollatz und Georg Führer aus der Taufe gehoben worden, seit 2007 geht die „Wappen von Ueckermünde“ mit behinderten Menschen auf Fahrt. Seit 2009 spendet das Familienunternehmen Walbusch jährlich 50 000 Euro unter der sozialen Prämisse Miteinander – Füreinander, die jeweils zu gleichen Teilen zehn Projekten zugute kommen.

Dr. Georg Maraun, der sich seit Jahrzehnten für die Integration und die Rechte von Behinderten engagiert, beantragte die Spende durch das Modeunternehmen und hatte damit Erfolg. Fördervereinsvorsitzender Horst Gollatz: „Unser Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Integration und Förderung von jungen Menschen mit Behinderungen durch sportorientierte Angebote auf dem Wasser zusammen mit Nichtbehinderten zu ermöglichen.“ (zih)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare