Förderverein der  Gesamtschule Guxhagen investierte 20.000 Euro

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Technik: Der neue Risograph ist schnell und dabei sparsam. Von links: Hinnerk Hrdina, Martin Graefe, Hans-Georg Albert und Thomas Wiegand.

Guxhagen. Die Gesamtschule Guxhagen ist ab sofort etwas gemütlicher. Auf vier großen Sitzkissen können sich die Schüler nun entspannen, ihre Hausaufgaben machen oder sich mit Freunden unterhalten. Die Schüler, die schon mal auf den orangen und roten Kissen Platz genommen haben, sind sich einig: „Die sind wirklich bequem.“

Folgen sollen noch weitere Sitzgelegenheiten im Eingangsbereich der Schule. Dass dafür benötigte Geld stammt vom Förderverein der Gesamtschule. Insgesamt hat dieser 20 000 Euro investiert und das in allen Bereichen des schulischen Lebens. Das Geld stammt von Eltern, ehemaligen Schülern und Firmen aus der Region.

Vielfältige Unterstützung

„Die Schule profitiert enorm von dem Einsatz des Fördervereins“, sagt Schulleiter Thomas Wiegand. Nur mit Geld vom Kreis könnten viele Sachen nicht so schnell angeschafft werden.

Für den Sportunterricht gab es Tischtennisplatten, Basketbälle, Badmintonschläger samt Zubehör, Matten und eine große Stoppuhr. Außerdem bekamen die Sportmannschaften der Schule Trikots. Die jungen Sänger des Schulchores können sich ebenfalls über T-Shirts freuen.

Ein Schweißgerät, Materialien für Kunst und Chemie sowie neue Küchengeräte für die Mensa kann die Gesamtschule nun ihr Eigen nennen.

Technik für den Unterricht

Auch technisch wurde die Schule besser ausgestattet. Ein transportabler Beamer erleichtert den Schülern das Leben bei Präsentationen, und mit Radiorekordern kann das Hörverständnis in Englisch und Französisch trainiert werden.

Neben den Schülern profitieren auch die Lehrer vom Engagement des 1996 gegründeten Fördervereins. Im Lehrerzimmer steht nun ein neuer Risograph, eine Art Kopierer. „Mit ihm können Arbeitsblätter schneller verfielfältigt werden“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Martin Graefe. Das Gerät sei zwar in der Anschaffung teurer, dafür aber pro Kopie günstiger als einer der üblichen Kopierer.

Insgesamt hat der Förderverein nach Angaben von Graefe einen Jahresumsatz von bis zu 70 000 Euro. Davon wird überwiegend Personal bezahlt. „Ohne den Förderverein könnten bei uns am Nachmittag viele Angebote für die Schüler nicht stattfinden“, sagt Wiegand. (yvk)

Quelle: HNA

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