Täter verlangten 500 Euro in Bitcoins

Fünf Männer mit angeblichen Sex-Videos erpresst

Schwalm-Eder. Fünf Männer aus dem Schwalm-Eder-Kreis sind in den vergangenen Tagen von Unbekannten mit angeblichen Sex-Videos erpresst worden. Sie sollten für eine Nichtveröffentlichung 500 Euro in Bitcoins zahlen. 

Unbekannte haben zwischen Montag, 16. April, und Dienstag, 24. April, fünf Männer aus dem Schwalm-Eder-Kreis mit angeblichen Selbstbefriedigungsvideos erpresst. Die Männer sollten laut Polizei 500 Euro in Bitcoins (eine digitale Währung) auf ein Konto überweisen, damit die angeblichen Videos nicht veröffentlicht werden. Die Filme sollen die Erpressten beim Anschauen von Pornos und gleichzeitig beim Masturbieren zeigen.

Die fünf Männer aus dem Landkreis sollen laut Polizei in den vergangenen Tagen E-Mails erhalten haben, in denen ihnen mitgeteilt wurde, dass der Absender Videoaufzeichnungen von ihnen besitze. Die Unbekannten forderten von den Männern in ihrem Schreiben weiter 500 Euro in Bitcoins auf ein bestimmtes Konto zu überweisen. Sollte der Forderung nicht nachgekommen werden, werde das angebliche Video nach drei Tagen an die E-Mail-Kontakte der Betroffenen geschickt sowie in sozialen Netzwerken veröffentlicht, hieß es laut Polizei weiter.

Absender der Betrugsmail soll die Adresse „Achtung“ sein. Die bisher angeschriebenen Männer haben jeweils eine E-Mailadresse bei T-Online. Die Polizei rät Betroffenen, auf keinen Fall Geld für solche angeblichen Videos zu zahlen. Wer eine Erpressungsmail erhält, soll sich bei der Polizei in Homberg unter Tel. 0 56 81/7740 melden.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Pixabay

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