Info-Veranstaltungen in den beteiligten Kommunen geplant

Fulda-Eder Energie startet Stromvertrieb

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Die Gründungsväter der Fulda-Eder Energie: unten von links Ralf Lengemann, Lothar Baum (beide Geschäftsführer der FEE), Städtische Werke-Vorstand Dr. Thorsten Ebert, Peter Tigges und (in der Mitte) Günther Höhmann, Werner Lange, Herbert Vaupel, RobertBergmann und hinten Werke-Vorstandsvorsitzender Andreas Helbig, Karl-Heinz Färber, Frank Börner, Walter Berle, Edgar Slawik und Mario Gerhold, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.

Melsungen. Die Fulda-Eder Energie (FEE) hat gestern mit dem Vertrieb von Strom und Gas begonnen. Darüber informierte die FEE zusammen mit ihrem Partner, den Städtischen Werken Kassel, in einem Pressegespräch in Melsungen.

www.fulda-eder-energie.de

Bereits seit Januar kann man sich auf der Internetseite der FEE anmelden. Wieviele Anmeldungen bislang vorliegen, konnte FEE-Geschäftsführer Lothar Baum nicht sagen. „Wahrscheinlich noch nicht sehr viele, weil wir bislang noch keine Werbung gemacht haben“, räumte er ein. Es seien aber mindestens neun, sagte Stefan Welsch vom Vorstand der Städtischen Werke: nämlich die Bürgermeister der neun Kommunen, die sich an der FEE beteiligen. Das sind Edermünde, Gudensberg, Guxhagen, Körle, Malsfeld, Melsungen, Morschen, Niedenstein und Spangenberg. 

Strom und Gas von der FEE können nicht nur die Bewohner dieser neun Städte und Gemeinden beziehen: Auch Kunden beispielsweise aus Felsberg könnten zur FEE wechseln, sagte Lothar Baum. In den neun FEE-Kommunen soll es Informationsveranstaltungen für alle Interessierten geben - allerdings erst dann, wenn die Konzessionen zum Betrieb der Gas- und Stromnetze vergeben sind. Ob die FEE die Konzession für den Netzbetrieb in den neun beteiligten Kommunen erhält, entscheidet sich voraussichtlich bis zum Frühsommer.

 Die Bewerbungsfrist war am Montag abgelaufen, nun müssen unabhängige Berater entscheiden, welcher Anbieter die Konzession für die jeweilige Kommune erhält. Er sei optimistisch, dass die FEE den Zuschlag bekomme, sagte Baum. „Wir befinden uns aber natürlich im Wettbewerb - und wir wissen nicht, wie viele andere Versorger sich beworben haben.“ Der Vertrieb sei aber unabhängig vom Eigentum des Netzes und könne deshalb schon jetzt starten.

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Quelle: HNA

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