Fulda-Radweg R1 wird mit touristischen Infotafeln ausgestattet

Guxhagen. Der Radfernweg R1 entlang der Fulda ist ein Aushängeschild des hessischen Fahrradtourismus. Nun wird er auch seinerseits mit Schildern ausgestattet, um den Nutzern Orientierung über den Routenverlauf, über Sehenswürdigkeiten und Rundweg-Anbindungen zu geben.

Bei Guxhagen enthüllte Hessens Verkehrsminister Dieter Posch am Mittwoch gemeinsam mit regionalen Touristikern und Politikvertretern die erste von zwölf neuen Info-Tafeln am R1. Die Standorte befinden sich dort, wo der Fernradweg an andere Fahrradrouten anschließt – im Fall Guxhagen etwa an den Ederradweg.

Seit einem Jahr werde an der touristischen Aufwertung des R1 gearbeitet, sagte Ute Schulte, Leiterin der Nordhessen-Touristik beim Regionalmanagement Nordhessen. Noch im Lauf des Jahres wolle man eine Zertifizierung des Fernradweges mit vier von fünf möglichen Sternen nach den Kriterien des ADFC erreichen. Damit lasse sich dann Werbung in der ersten touristischen Liga machen.

Parallel arbeiten die Touristiker des Mittleren Fuldatals zwischen Guxhagen und Bebra an ergänzenden Tafeln, die Radler auf Sehenswürdigkeiten, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten direkt vor Ort aufmerksam machen sollen. Das Konzept könne vorbildhaft auch für andere nordhessische Regionen sein, meinte Ute Schulte.

Minister Posch wies darauf hin, dass 11 Prozent aller Einkünfte aus dem Tourismus mit Fahrradfahrern erwirtschaftet werden. Die Nummer 1 des Fulda-Radwegs sei mehr als eine Ordnungszahl, sondern „auch eine Art Bewertung“, da die Route zu den schönsten in Hessen gehöre. Posch rief dazu auf, die damit einhergehenden Vermarktungschancen zu nutzen.

Die Kooperation Fuldaradweg sei ein hervorragendes Beispiel für die überregionale Zusammenarbeit von Kommunen, Landkreisen und Tourismusverbänden. Zu der Arbeitsgruppe, die am Mittwoch in Guxhagen tagte, gehören Vertreter der Rhön, des Vogelsbergs, der GrimmHeimat Nordhessen, aus Hann. Münden, dem Hessischen Wirtschaftsministerium und der Hessen-Agentur.

Ergänzend zu den neuen Schildern am R1 regte Posch an, dass sich Nordhessens Landkreise an der Landesgrenze von Niedersachsen kommend den Fahrradtouristen mit einem gemeinsamen Informationsangebot präsentieren. (asz)

Quelle: HNA

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